Hirnworx
Shopify E-Commerce Entwicklung — Hirnworx
Shopify Partner — Hirnworx ist offizieller Shopify Partner

Hirnworx ist offizieller Shopify Partner und baut D2C-Shops mit Theme-Entwicklung, Checkout-Optimierung, App-Integration und Headless-Frontends — Go-Live typisch in 4–8 Wochen, ab ca. 12.000 € (Stand: September 2026).

Shopify Agentur & Partner

D2C-Shops, die verkaufen — mit Theme, Checkout, Apps und Performance. Offiziell Shopify Partner, persönlich betreut aus Langenzenn.

D2CCUSTOM THEMEHEADLESSMIGRATIONSTOREFRONT API

Stand: September 2026 · Verantwortlich: David De Matteo, Hirnworx Langenzenn

Shopify ist die schnellste Route zum professionellen D2C-Shop — wenn der Scope passt: überschaubares Sortiment, klare Marke, internationaler Checkout ohne ERP-Komplexität. Hirnworx ist offizieller Shopify Partner und setzt Stores nicht als Template-Kopie um, sondern als saubere Theme-Architektur mit definiertem Performance-Budget.

Wir kombinieren Shopify dort, wo es glänzt, mit unserer Stärke in Custom-Entwicklung: Headless-Storefronts in Next.js, Custom Shopify Apps, ERP-Anbindungen über Middleware und Migrationen mit vollständiger Redirect-Matrix. Für B2B mit komplexer Preislogik beraten wir ehrlich — oft ist dann Shopware 6 die bessere Wahl. Beides aus einer Hand, die Empfehlung kommt vor dem ersten Sprint.

DEFINITION

Was macht eine Shopify Agentur?

Eine Shopify Agentur plant, baut und betreibt Onlineshops auf der Shopify-Plattform: Theme-Entwicklung in Liquid, Konfiguration von Zahlarten, Versandzonen und Steuerregeln, Produktdatenstruktur über Metafelder, Anbindung von Drittsystemen und Migrationen von anderen Shopsystemen. Der Unterschied zum gekauften Theme liegt nicht im Aussehen, sondern darin, dass Datenmodell, Kassenprozess und Ladezeit zum Geschäftsmodell passen. Eine registrierte Partner-Agentur arbeitet dabei mit Entwicklungs-Stores, Partner-Dashboard und direktem Plattform-Support.

In der Praxis fallen drei sehr verschiedene Aufträge unter denselben Begriff. Erstens der Aufbau eines neuen D2C-Stores: Theme, Sortiment, Zahlung, Versand, Rechtstexte, Schulung. Zweitens die Migration eines bestehenden Shops, bei der der eigentliche Aufwand nicht im Aufbau, sondern in Datenqualität und Weiterleitungen liegt. Drittens die Weiterentwicklung eines laufenden Stores, bei der Apps ersetzt, Sonderlogik gebaut und Ladezeiten zurückgeholt werden.

Diese Unterscheidung entscheidet über Budget und Vorgehen. Wer eine Migration wie einen Neuaufbau kalkuliert, übersieht die 301-Matrix, die Metafeld-Struktur und den Abgleich der Index-Abdeckung — und bezahlt die Differenz nach dem Go-Live in verlorener Sichtbarkeit. Wer einen laufenden Store weiterentwickeln lässt, braucht keinen Relaunch, sondern eine Bestandsaufnahme von Apps, Skripten und Theme-Anpassungen.

Abgrenzung nach beiden Seiten: Eine Shopify Agentur ist keine Werbeagentur mit Shopify-Zugang und kein Freelancer, der ein gekauftes Theme einrichtet. Sie ist auch nicht die richtige Adresse, wenn das Projekt eigentlich eine Warenwirtschaftsanbindung mit Kundengruppenpreisen ist — das läuft bei uns unter Onlineshop-Entwicklung mit Shopware 6. Bei Hirnworx sprechen Sie in allen drei Fällen mit derselben Person: David De Matteo, Entwickler seit 2011, über 350 Projekte.

SCHEMA 01
Vergleichsschema Shopify Shopware Medusa
Shopify, Shopware und Medusa — die Entscheidung folgt dem Prozess, nicht dem Portfolio.
SCHEMA 02
Qualitativer TCO-Vergleich Shopify Shopware Medusa
TCO über drei Jahre qualitativ: Umsetzung, Plattform, Hosting, Wartung — Tarifhöhen beim Hersteller erfragen.
AUSGANGSLAGE

Woran Shopify-Projekte im Alltag hängen

Die meisten Anfragen zu Shopify sind keine Neugründungen. Es sind Stores, die seit zwei bis fünf Jahren laufen und an einer konkreten Stelle klemmen.

App-Wildwuchs mit Abo und Ladezeit

Bewertungen, Pop-ups, Bundles, Upsells, Versandrechner, Übersetzung: Jede Funktion kam als App, jede App bringt ein Monatsabo und eigenes JavaScript mit. In der Summe zahlen Sie jeden Monat für Funktionen, die einmal gebaut dauerhaft Ihnen gehören würden — und die Produktseite lädt langsamer als die des Wettbewerbers.

Theme-Anpassungen brechen beim Update

Ein Entwickler hat Liquid-Dateien des gekauften Themes direkt bearbeitet, ohne die Änderungen zu dokumentieren oder zu versionieren. Beim nächsten Theme-Update stehen Sie vor der Wahl, das Update auszulassen oder die Anpassungen zu verlieren. Beides ist teuer, und beides lässt sich mit einer sauberen Theme-Architektur vermeiden.

Keine belastbare B2B-Preislogik

Geschäftskunden sollen eigene Preise, Staffeln und Zahlungsziele bekommen, Privatkunden nicht. Im Standard-Store lässt sich das nur begrenzt abbilden, und die üblichen Apps lösen jeweils einen Teil davon. Am Ende pflegen Sie zwei Preislisten an zwei Orten — und die Rechnung stimmt trotzdem nicht in jedem Fall.

Migration ohne Redirect-Matrix

Der Umzug ist erledigt, aber niemand hat die alten Adressen abgebildet. In der Search Console stapeln sich Fehlerseiten, Kategorie-Rankings sind weg, und der organische Umsatz liegt Monate später immer noch unter dem Vorjahr. Nachträglich lässt sich das teilweise reparieren, vollständig fast nie.

Der Kassenprozess ist nur begrenzt anpassbar

Ein zusätzlicher Schritt für eine Datei, eine Mengenprüfung vor der Zahlung, eine abweichende Lieferadresse je Position: Anpassungen am Shopify-Checkout laufen über definierte Erweiterungspunkte wie Checkout Extensibility und Shopify Functions. Welche davon verfügbar sind, hängt vom Tarif ab — Wünsche außerhalb dieser Punkte lassen sich nicht umsetzen.

Produktdaten ohne Pflichtangaben

Die EU-Produktsicherheitsverordnung verlangt für viele Waren Hersteller- und Sicherheitsangaben bereits im Angebot. Im Store existieren diese Felder oft gar nicht, oder sie stecken als Freitext in der Beschreibung. Sie nachträglich in tausend Artikeln strukturiert zu ergänzen, kostet ein Vielfaches gegenüber dem Anlegen beim Import.

AUS DER PRAXIS

FeNau Shop — Shopify D2C

Custom Theme, Checkout und Migration für einen Werbetechnik-Hersteller — greifbare Shopify-Arbeit statt Demo-Store.

FeNau Shopify Shop
ZAHLEN & FRISTEN

Was belegt ist

Nur Angaben mit benannter Quelle. Zahlen ohne nachprüfbare Herkunft stehen hier bewusst nicht.

28.06.2025

Seit diesem Tag gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz

Es betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr. Für einen Shop heißt das Kontraste, Tastaturbedienbarkeit, beschriftete Formularfelder und verständliche Fehlermeldungen im Theme — nachgerüstet ist der Aufwand ein Vielfaches. Ob Ausnahmen greifen, ist eine Rechtsfrage.

Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), 2025

13.12.2024

Seit diesem Tag ist die EU-Produktsicherheitsverordnung anwendbar

Sie verlangt für viele Produkte Hersteller- und Sicherheitsangaben bereits im Online-Angebot. In Shopify sind das strukturierte Metafelder, die beim Produktimport angelegt werden müssen — nachträglich in einem vierstelligen Katalog zu pflegen ist deutlich teurer.

Verordnung (EU) 2023/988 (GPSR), EUR-Lex, 2024

2,5 s

Schwellenwert für ein gutes Largest Contentful Paint

Der Wert gilt auch für Produkt- und Kategorieseiten. Erreichbar ist er auf Shopify, wird aber regelmäßig von Drittanbieter-Skripten aus Apps gerissen — deshalb steht das Skript-Inventar bei uns vor dem Go-Live und nicht in der Nachoptimierung.

Google, web.dev, 2025

PASSUNG

Für wen wir Shopify-Stores bauen

Wir sind eine Ein-Personen-Agentur mit Partnernetzwerk. Das macht uns für bestimmte Shop-Projekte sehr passend und für andere erkennbar falsch.

Marken mit Endkundenverkauf

Hersteller und Labels, die direkt an Verbraucher verkaufen, mit klarer Marke und einem Sortiment, das sich über Produkte und Varianten abbilden lässt. Hier gewinnt Shopify, weil Kassenprozess, Zahlarten und Betrieb mitgeliefert werden und das Budget in Theme, Inhalt und Sichtbarkeit fließt.

D2C, 50–5.000 Artikel

Bestehende Stores mit Altlasten

Läuft seit Jahren, ist aber langsam, hat zwölf Apps und ein Theme, in dem direkt herumgeschrieben wurde. Wir machen zuerst eine Bestandsaufnahme von Apps, Skripten und Anpassungen und arbeiten dann in abgegrenzten Paketen, statt einen Relaunch zu verkaufen, den niemand braucht.

Bestandsshop, 2–5 Jahre alt

Marken mit Inhalt neben dem Katalog

Wenn Ratgeber, Anwendungsfälle und Landingpages Teil des Verkaufs sind und über die Suche gefunden werden sollen, lohnt sich entweder ein Theme mit redaktionellen Sections oder eine Headless-Storefront in Next.js. Beides bauen wir, die Entscheidung fällt nach Seitenzahl und Pflegeaufwand.

Content-getriebener Handel

Wann Shopify oder Hirnworx nicht passt

  • —Ihr Kerngeschäft sind Kundengruppenpreise, Staffeln, Angebotsanfragen und ein Abgleich mit der Warenwirtschaft. Dann empfehlen wir Shopware 6 — auf Shopify würde daraus eine Kette aus Apps und Sonderentwicklung, die Sie dauerhaft bezahlen.
  • —Der Preis entsteht aus Maß, Material und Auflage statt aus Varianten. Für diesen Fall bauen wir Medusa mit eigener Preislogik, wie bei Printvertise — in einer Variantenmatrix wäre das nicht pflegbar.
  • —Sie brauchen einen Shop für unter 5.000 € mit gekauftem Theme und Standardkonfiguration. Das ist mit einem Freelancer schneller und günstiger gelöst; wir würden Ihnen Architektur verkaufen, die Sie nicht brauchen.
  • —Sie erwarten ein zehnköpfiges Team mit Bereitschaft rund um die Uhr und vertraglicher Reaktionszeit unter einer Stunde. Wir arbeiten mit definierten Servicezeiten, nicht im Schichtbetrieb.
  • —Der Store soll in zwei Wochen live sein und der Umfang steht noch nicht fest. Ohne geklärten Scope machen wir keinen Festpreis, und ohne Festpreis fangen wir nicht an.
01 — PARTNER

Was Shopify Partner für Sie bedeutet

Offizieller Partner-Status ist kein Marketing-Badge — er bedeutet Plattform-Zugang, Entwicklungs-Stores zum Testen und Erfahrung mit Theme, Apps und Kassenprozess aus laufenden Projekten.

Offizieller Partner-Status

Zugang zum Shopify Partner-Ökosystem, Entwicklungs-Stores zum Testen vor dem Go-Live und der direkte Support-Kanal für Plattformfragen — kein Reseller-Spiel, sondern eine registrierte Partner-Agentur.

Theme & Liquid-Entwicklung

Custom Sections, Performance-Budget, Mobile-First. Wir bauen auf Online Store 2.0 mit JSON-Templates, damit Ihre Redaktion Seiten selbst zusammenstellen kann — ohne ein Standard-Theme mit vierzig ungenutzten Sections mitzuschleppen.

Checkout & Kaufabschluss

Shop Pay, Express-Zahlarten, Versandzonen und Pflichtangaben sauber konfiguriert. Anpassungen am Kassenprozess laufen über Checkout Extensibility und Shopify Functions, nicht über Eingriffe, die beim nächsten Plattform-Update brechen.

Apps & Integrationen

Klaviyo, Recharge, ERP-Connectors, n8n-Workflows. Wir wählen Apps nach Nutzen und laufenden Kosten, nicht nach Affiliate-Provision — und ersetzen sie durch eigene Logik, wenn das Abo teurer ist als die Entwicklung.

02 — LEISTUNGEN

Shopify-Projekte, die wir umsetzen

Shopify Store Setup (D2C)

Kompletter Go-Live: Theme, Produktimport, Zahlungsanbieter, Versandzonen, Rechtstexte-Basis, SEO-Grundlagen und Schulung Ihres Teams am Theme-Editor.

Beispiel: Mode-Label, Food-Brand, D2C-Start-up — live in 4–8 Wochen

Online Store 2.0ThemeShopify Payments

Custom Theme & UX

Markenkonformes Shopify-Theme mit eigenen Sections, schnellen Produktseiten und redaktionellen Landingpages, die Ihr Team ohne Entwickler zusammenstellt.

Beispiel: Storytelling-Shop für Manufaktur oder Premium-Marke

LiquidJSON TemplatesTailwind-in-Theme

Headless Shopify (Hydrogen / Next.js)

Shopify als Commerce-Backend, Next.js oder Hydrogen als Frontend — vorgerenderte Inhaltsseiten und volle Design-Freiheit, während Warenkorb und Kasse bei Shopify bleiben.

Beispiel: Internationaler D2C mit Content-Marketing-Hub

Storefront APINext.jsHydrogen

Migration zu Shopify

WooCommerce, Magento, Shopware oder Custom-Shop: Produkte, Varianten, Metafelder, Kunden und Bestellhistorie ziehen um, dazu eine vollständige 301-Matrix und ein Monitoring-Fenster nach dem Go-Live.

Beispiel: Bestehender D2C-Shop mit 500–5.000 SKUs

MatrixifyRedirect MapGSC-Monitoring

Custom Shopify Apps

Private oder öffentliche Apps für Sonderlogik: Bundles, Konfiguratoren, B2B-Freigaben, ERP-Sync. Immer dann, wenn keine Standard-App reicht oder die Abo-Summe die Entwicklung übersteigt.

Beispiel: Produktkonfigurator, Subscription-Logik, ERP-Webhook

RemixShopify CLIGraphQL Admin API

Shopify + Automatisierung

n8n-Workflows zwischen Shopify, CRM, Buchhaltung und Lager. Bestellung, Versand, Retoure und Belegerzeugung laufen ohne manuelle Zwischenschritte.

Beispiel: Bestellung nach DATEV-Export, Lager-Alert, Klaviyo-Segment

n8nShopify WebhooksKlaviyo
03

Wann Shopify die richtige Wahl ist

Shopify gewinnt, wenn Sie schnell live gehen wollen, ein überschaubares bis mittleres Sortiment haben und der Verkauf an Endkunden im Vordergrund steht. Checkout, Zahlungsabwicklung, Hosting, Skalierung und Sicherheitsupdates liefert die Plattform mit. Ihr Budget geht damit in Marke, Inhalt und Sortiment statt in Serverbetrieb — das ist der eigentliche wirtschaftliche Unterschied zu einer selbst gehosteten Lösung.

Die Gegenrechnung gehört dazu: Die Plattform kostet ein tarifabhängiges Abo, und je nach gewähltem Zahlungsanbieter fallen Transaktionsgebühren an. Beides skaliert mit dem Umsatz, statt einmalig anzufallen. Dazu kommen die Abos der eingesetzten Apps. Diese laufenden Posten sind der Preis dafür, dass Betrieb und Kassenprozess nicht Ihr Problem sind — sie gehören in jede Vergleichsrechnung, aber sie sind kein Argument gegen die Plattform.

Weniger passend ist Shopify, wenn B2B-Preisgruppen, Stücklisten, Echtzeit-Abgleich mit der Warenwirtschaft und Freigabe-Workflows das Kerngeschäft sind. Dann empfehlen wir Shopware 6. Hirnworx baut beides und ist zusätzlich Shopware 6 Advanced Developer über die Runourcode GmbH — die Empfehlung fällt deshalb vor dem ersten Sprint und nicht nach dem ersten Blocker.

  • D2C-Shop in Wochen statt Monaten, Go-Live typisch nach 4–8 Wochen
  • Shop Pay, Express-Zahlarten und internationale Zahlungsmethoden ohne Eigenbau
  • App-Ökosystem für Marketing, Abonnements und Bewertungen
  • Hosting, Skalierung und Sicherheitsupdates liegen beim Plattformbetreiber
  • Laufende Kosten sind tarifabhängiges Abo, Transaktionsgebühren und App-Abos
Kassenprozess mit Shop Pay, Express-Zahlarten und sichtbaren Pflichtangaben
Kassenprozess mit Shop Pay, Express-Zahlarten und sichtbaren Pflichtangaben
04

Theme, Performance und Mobile

Die meisten Shopify-Shops scheitern nicht am Checkout, sondern an langsamen Produktseiten. Wir starten deshalb mit einem schlanken Basis-Theme, definieren ein Performance-Budget in Kilobyte pro Seitentyp und bauen nur Sections, die im Verkaufsprozess eine Aufgabe haben. Jede zusätzliche Section wird gegen dieses Budget gerechnet, nicht nachträglich dagegen optimiert.

Der Schwellenwert für ein gutes Largest Contentful Paint liegt laut Google bei 2,5 Sekunden. Auf Produktseiten ist das erreichbar, wird aber regelmäßig von Drittanbieter-Skripten gerissen: Bewertungs-Widget, Chat, zwei Tracking-Pixel und ein Pop-up-Tool laden jeweils eigenes JavaScript nach. Wir inventarisieren diese Skripte vor dem Go-Live, prüfen jedes einzeln auf seinen Beitrag und laden den Rest verzögert oder gar nicht.

Barrierefreiheit gehört in dieselbe Arbeit. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr. Praktisch heißt das: ausreichende Kontraste, Bedienbarkeit per Tastatur, beschriftete Formularfelder, verständliche Fehlermeldungen und eine nachvollziehbare Fokusreihenfolge. Im Theme von Anfang an mitgebaut ist das ein Aufschlag auf die Komponentenarbeit; nachträglich eingebaut liegt der Aufwand erfahrungsgemäß beim Mehrfachen. Ob und wie die Pflichten für Ihr Angebot greifen, ist eine Rechtsfrage.

  • Performance-Budget je Seitentyp, festgelegt vor der ersten Section
  • Inventar aller Drittanbieter-Skripte mit Nutzenprüfung vor dem Go-Live
  • Strukturierte Daten für Produkt, Breadcrumb und FAQ pro Vorlage
  • Kontraste, Tastaturbedienung und Formularbeschriftung im Theme statt per Overlay
Mobile-First Produktseiten mit Performance-Budget statt nachträglicher Optimierung
Mobile-First Produktseiten mit Performance-Budget statt nachträglicher Optimierung
05

Headless: wann sich der Aufwand lohnt

Headless heißt bei Shopify: Katalog, Warenkorb und Kasse bleiben in der Plattform, die Verkaufsoberfläche wird als eigenes Frontend gebaut und spricht die Storefront API an. Hydrogen ist Shopifys eigenes React-Framework für diesen Weg, Next.js die Alternative, wenn Inhalt und Shop dieselbe Codebasis teilen sollen. Wir setzen beides ein; die Wahl hängt davon ab, wie viel redaktioneller Inhalt neben dem Katalog steht.

Der Gewinn ist nicht automatisch Geschwindigkeit, sondern Kontrolle. Vorgerenderte Kategorie-, Ratgeber- und Landingpages über ein CDN, eigene Komponentenbibliothek, freie URL-Struktur und dieselbe Designsprache über Shop und Content hinweg. Der Preis ist, dass jede Funktion, die ein Theme mitbringt — Suche, Filter, Kundenkonto, Warenkorb-Zustand — im Frontend selbst gebaut und getestet werden muss.

Unsere Faustregel: Unter etwa fünfzig Seiten redaktionellem Inhalt und ohne besondere Anforderung an die Oberfläche ist ein gut gebautes Theme die wirtschaftlichere Entscheidung. Headless lohnt sich, wenn ein Content-Hub mit dreistelliger Seitenzahl neben dem Katalog steht, wenn mehrere Märkte mit eigener Inhaltsstruktur bedient werden oder wenn das Frontend Teil des Markenversprechens ist. Wer Headless nur wegen der Ladezeit erwägt, sollte zuerst die Drittanbieter-Skripte im bestehenden Theme zählen.

Storefront in Next.js: Shopify liefert Katalog und Kasse, das Frontend gehört dem Projekt
Storefront in Next.js: Shopify liefert Katalog und Kasse, das Frontend gehört dem Projekt
06

Shopify oder Shopware — die Entscheidung in der Praxis

Hirnworx ist offizieller Shopify Partner und Shopware 6 Advanced Developer über die Runourcode GmbH. Wir verdienen an keiner der beiden Plattformen mehr als an der anderen, und die Entscheidung folgt deshalb Ihrem Geschäftsmodell statt unserer Gewohnheit. Im Erstgespräch stellen wir fünf Fragen: Wer kauft, wie entsteht der Preis, welche Systeme hängen dran, wie viele Artikel sind es, und wer pflegt den Shop danach.

Die Antworten fallen in der Praxis erstaunlich eindeutig aus. Verkaufen Sie an Endkunden zu Listenpreisen, brauchen Sie einen erprobten Kassenprozess und wollen in Wochen live gehen, ist Shopify der kürzere und günstigere Weg. Hängen dagegen Kundengruppen mit eigenen Preisen, Staffeln, Angebotsanfragen statt Sofortkauf, Freigaben und ein Abgleich mit der Warenwirtschaft am Projekt, wächst der Anteil, der bei Shopify über Apps oder eigene Entwicklung gelöst werden müsste — und genau dort liegt die Stärke von Shopware 6 im DACH-Raum.

Der zweite Entscheidungsfaktor ist der Betrieb. Shopify nimmt Ihnen Hosting, Updates und Verfügbarkeit ab und berechnet dafür ein tarifabhängiges Abo, Transaktionsgebühren und die Abos der eingesetzten Apps. Shopware 6 verlagert diese Posten in Hosting und Wartung, gibt Ihnen dafür aber Zugriff auf jede Schicht des Systems. Die ehrliche Rechnung geht deshalb nicht über den Projektpreis, sondern über drei bis fünf Jahre — inklusive der Frage, wer im Unternehmen den Shop tatsächlich pflegt.

  • Endkundenverkauf zu Listenpreisen, schneller Go-Live: Shopify
  • Kundengruppenpreise, Staffeln, Freigaben, Warenwirtschaft: Shopware 6
  • Eigene Preis- und Prozesslogik ohne Plattformlizenz: Medusa
  • Vergleich über drei bis fünf Jahre statt über den Projektpreis allein
  • Entscheidung vor dem ersten Sprint, schriftlich im Scope-Dokument
07

Migration nach Shopify ohne Ranking-Verlust

Der häufigste vermeidbare Schaden bei einem Plattformwechsel ist ein Umzug ohne Weiterleitungskonzept. Der neue Shop ist schneller und schöner, aber die URL-Struktur hat sich geändert, und niemand hat die alten Adressen abgebildet. Was folgt, ist berechenbar: Fehlerseiten in der Search Console, verlorene Rankings auf Kategorie- und Produktseiten und ein Einbruch im organischen Umsatz, der Monate zur Erholung braucht.

Unser Vorgehen ist unspektakulär. Vor dem Umbau exportieren wir alle indexierten URLs aus der Search Console und aus einem eigenen Crawl, dazu die organischen Einstiegsseiten der letzten zwölf Monate. Daraus entsteht eine vollständige 301-Matrix: Jede alte Adresse zeigt dauerhaft auf ihr inhaltliches Gegenstück — Kategorie auf Kategorie, Produkt auf Produkt, Ratgeberartikel auf Ratgeberartikel. Eine Sammelweiterleitung auf die Startseite ist keine Migration, sondern ein Totalverlust der betroffenen Signale. Seiten ohne Gegenstück bekommen eines oder werden bewusst mit Status 410 abgeschaltet.

Nach dem DNS-Wechsel läuft ein Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen. Darin vergleichen wir die Index-Abdeckung vor und nach dem Umzug, prüfen Fehlerseiten und Weiterleitungsketten, beobachten die Rankings der wichtigsten Einstiegsseiten und lesen die Core Web Vitals aus Felddaten statt aus einem einmaligen Labortest. Dieses Fenster ist Teil des Angebots und keine Zusatzleistung: Eine Migration ist erst fertig, wenn die Sichtbarkeit wieder auf dem alten Stand liegt.

  • Bestandsaufnahme aus Search Console, Crawl und Analytics vor dem Umbau
  • Vollständige 301-Matrix auf inhaltliche Gegenstücke, keine Sammelweiterleitung
  • Abgleich der Index-Abdeckung vor und nach dem Umzug
  • Bewusstes Abschalten überflüssiger Seiten statt stiller Fehlerseiten
  • Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen nach dem Go-Live inklusive
08

Was bei einer Shop-Migration technisch umzieht

Neben den URLs zieht der Datenbestand um, und der ist in fast jedem Altshop schlechter gepflegt als erwartet. Produkte und Varianten sind der einfache Teil. Aufwendig werden Zusatzfelder, die in der alten Plattform frei angelegt wurden: technische Daten, Pflegehinweise, Downloads, Zubehörbeziehungen. In Shopify landen sie in Metafeldern, und dafür braucht es vorher eine Feldliste mit Typen — sonst entsteht ein Sammelfeld mit HTML darin, das später niemand auswerten kann.

Kundenkonten und Bestellhistorie sind ein eigener Punkt. Passwörter lassen sich nicht übertragen, Kunden müssen also einmalig neu vergeben; das gehört in eine vorbereitete Kundenkommunikation und nicht in eine Überraschung am Montag nach dem Go-Live. Historische Bestellungen übernehmen wir als Referenzdaten, wenn sie für Service und Nachbestellung gebraucht werden — vollständig inklusive Zahlungsstatus sind sie in keiner Plattform rekonstruierbar.

Praktisch arbeiten wir mit einem Staging-Store: Import über Matrixify oder die Admin API, Stichprobenabgleich gegen die Quelle nach Kategorie, Preis, Bestand und Bildzuordnung, danach ein zweiter Import der Deltas kurz vor dem Umschalten. Die Produktdaten prüfen wir dabei auch auf Pflichtangaben — die EU-Produktsicherheitsverordnung verlangt für viele Waren Hersteller- und Sicherheitsangaben bereits im Angebot, und nachträglich in tausend Artikeln zu pflegen ist deutlich teurer als beim Import.

  • Feldliste für Metafelder vor dem ersten Import, nicht danach
  • Staging-Store mit Stichprobenabgleich nach Kategorie, Preis, Bestand und Bild
  • Delta-Import kurz vor dem Umschalten statt eines einzigen Großimports
  • Pflichtangaben zu Hersteller und Produktsicherheit direkt beim Import setzen
Staging-Store, Stichprobenabgleich und Delta-Import vor dem DNS-Wechsel
Staging-Store, Stichprobenabgleich und Delta-Import vor dem DNS-Wechsel
09

Referenzen: Shopify, Shopware und Medusa nebeneinander

Unsere größten Shop-Projekte laufen bewusst nicht alle auf derselben Plattform. FeNau (fenau.eu) ist ein Shopware-6-Shop mit über 20.000 Metallbau-Artikeln, integrierten Konfiguratoren und einem Checkout, der Geschäfts- und Privatkunden gleichzeitig bedient. Diese Kombination aus Sortimentstiefe, Konfiguration und gemischter Kundschaft ist ein Lehrbuchfall für Shopware und wäre auf Shopify eine Kette aus Apps und Sonderentwicklung geworden.

Wilhelm Schweizer Zinnfiguren aus Erlangen, eine Zinnmanufaktur seit 1796, haben wir ebenfalls auf Shopware 6 relauncht: Custom Theme, Manufaktur-Erzählung, saisonale Sortimente und ein zweisprachiger Shop in Deutsch und Englisch. Printvertise wiederum läuft auf Medusa mit Next.js-Storefront, weil dort Maß, Material und Auflage den Preis rechnen und der Kassenprozess selbst Teil des Produkts ist.

Für Shopify sprechen wir deshalb nicht aus Plattform-Treue, sondern aus Vergleich. Wenn Ihr Fall wie FeNau aussieht, sagen wir das und bauen Shopware. Sieht er nach Marke, Endkunden und schnellem Go-Live aus, ist Shopify der Weg — und dann sind der Partner-Status und die Erfahrung aus den Nachbarplattformen der Grund, warum wir Ihnen auch sagen können, was Sie mit Shopify nicht bekommen.

  • FeNau (fenau.eu): Shopware 6, über 20.000 Artikel, Konfiguratoren, B2B- und B2C-Checkout
  • Wilhelm Schweizer Zinnfiguren, Erlangen: Shopware-6-Relaunch, Manufaktur seit 1796, DE und EN
  • Printvertise: Medusa mit Next.js-Storefront, Preis aus Maß, Material und Auflage
  • Shopify: offizieller Partner-Status, D2C-Stores, Theme, Headless und Custom Apps
PROZESS

Vom Shop-Audit zum Go-Live

Fünf Etappen mit Dauerangabe und einem Ergebnis pro Etappe. Die Gesamtlaufzeit für einen D2C-Store liegt typisch bei vier bis acht Wochen ab vollständigen Produktdaten, für eine Migration mit großem Katalog bei acht bis vierzehn Wochen. Der häufigste Verzögerungsgrund sind unvollständige Produktdaten und fehlende Bilder, nicht die Entwicklung.

  1. 011–2 Wochen

    Shop-Audit & Scope

    Sortiment, Zielmärkte, Zahlarten, Apps und Altbestand klären. Bei bestehenden Shops dazu ein Crawl und ein Blick in die Search Console, damit die Redirect-Matrix nicht erst nach dem Umbau entsteht.

    Ergebnis: Scope-Dokument mit Artikelliste, Integrationen und Festpreis

  2. 022–3 Wochen

    Design & Theme

    Wireframes, Oberflächenentwurf und die Sections, die das Theme wirklich braucht. Kontrast- und Fokuskonzept sowie das Performance-Budget je Seitentyp werden hier festgelegt, nicht später gemessen.

    Ergebnis: Abgestimmter Entwurf, Section-Liste und Performance-Budget

  3. 032–4 Wochen

    Setup & Import

    Produkte, Varianten, Metafelder, Zahlungsanbieter, Versandzonen, Steuerregeln und Rechtstexte im Store. Produktdaten werden beim Import auf Pflichtangaben geprüft und stichprobenweise gegen die Quelle abgeglichen.

    Ergebnis: Befüllter Staging-Store mit Zahlungs- und Versandkonfiguration

  4. 041–2 Wochen

    QA & Schulung

    Testbestellungen je Zahlart, Prüfung auf echten Mobilgeräten, Tastaturbedienung und Formularbeschriftung, dazu die Schulung Ihres Teams am Theme-Editor und an der Bestellverwaltung.

    Ergebnis: Abnahmeprotokoll mit dokumentierten Testbestellungen

  5. 05laufend

    Go-Live & Betreuung

    DNS-Wechsel, Aktivierung der 301-Matrix, Search Console und Analytics, danach sechs bis acht Wochen Monitoring von Index-Abdeckung, Fehlerseiten und Core Web Vitals aus Felddaten.

    Ergebnis: Live-Store, Übergabedokumentation und Repository-Zugang

10 — VERGLEICH

Template-Shop vs. Shopify Partner-Agentur

KriteriumDIY / nur ThemeHirnworx Shopify Partner
Time-to-Market2–4 Wochen (nur Theme)4–8 Wochen (Custom Theme)
KassenprozessStandardkonfigurationZahlarten, Versandzonen und Pflichtangaben geprüft
Performanceoft über 40 Drittanbieter-SkriptePerformance-Budget, Skript-Inventar vor Go-Live
SEOBasis-MetadatenStrukturierte Daten, Blog, Landingpages, Redirect-Matrix
Skalierungbis etwa 500 Artikel sinnvolltausende Artikel mit Metafeldern und Import-Prozess
BarrierefreiheitOverlay-Tool nachgerüstetKontraste, Fokus und Labels im Theme
SupportTheme-Hersteller im TicketsystemShopify Partner, ein Ansprechpartner
KOSTEN

Was ein Shopify-Projekt kostet

Wir arbeiten mit Festpreisen nach einem Scope-Workshop, abgerechnet in Etappen, nicht mit offenem Stundenzettel. Ausgangswert ist ein Shopify-D2C-Store mit Theme, Kassenkonfiguration und SEO-Basis: 12.000 € bis 25.000 €, Go-Live typisch nach vier bis acht Wochen. Migration und Headless leiten sich daraus über den zusätzlichen Umfang ab und liegen im Rahmen unserer Nachbarwerte — Web-App ab 15.000 €, Shopware-6-B2B-Projekt 25.000 € bis 60.000 €, Shop plus Warenwirtschaft 35.000 € bis 80.000 €. Das Shopify-Abo, Transaktionsgebühren und App-Abos sind darin nicht enthalten; sie fallen laufend an und sind tarifabhängig.

Stand: September 2026 · Festpreis nach Scope

Shopify D2C-Store

12.000 € – 25.000 €

Neuer Store für den Endkundenverkauf: Theme, Kassenkonfiguration, Produktdaten, SEO-Basis. Go-Live typisch in vier bis acht Wochen.

  • ·Custom Theme auf Online Store 2.0 mit den Sections, die der Verkauf braucht
  • ·Zahlarten, Versandzonen, Steuerregeln und Rechtstexte konfiguriert
  • ·Produkt- und Variantenanlage inklusive Metafeldern für Pflichtangaben
  • ·Metadaten, strukturierte Daten, Sitemap und Search-Console-Einrichtung
  • ·Schulung am Theme-Editor und an der Bestellverwaltung, Übergabedokumentation

Beispiel: Unteres Ende bei rund 150 Artikeln, einem Markt und Standard-Zahlarten. Oberes Ende, wenn mehrere Produktwelten mit eigenen Vorlagen, redaktionelle Landingpages und eine zweite Sprache dazukommen.

Migration nach Shopify

18.000 € – 40.000 €

Umzug eines bestehenden Shops von WooCommerce, Magento, Shopware oder einer Eigenentwicklung — inklusive 301-Matrix und Monitoring-Fenster.

  • ·Bestandsaufnahme aus Search Console, Crawl und Analytics vor dem Umbau
  • ·Feldliste und Metafeld-Struktur, danach Import über Matrixify oder Admin API
  • ·Übernahme von Kundenkonten und Bestellhistorie als Referenzdaten
  • ·Vollständige 301-Matrix auf inhaltliche Gegenstücke statt Sammelweiterleitung
  • ·Sechs bis acht Wochen Monitoring von Index-Abdeckung, Fehlerseiten und Felddaten

Beispiel: Die Spanne beginnt oberhalb des D2C-Ausgangswerts, weil der komplette Store zusätzlich zur Datenübernahme entsteht. Am oberen Ende nähert sie sich unserem Richtwert für Shop plus Warenwirtschaft (35.000 € bis 80.000 €), sobald ein vierstelliger Katalog, historische Bestellungen und eine ERP-Schnittstelle mitwandern.

Headless Shopify (Hydrogen / Next.js)

28.000 € – 60.000 €

Shopify als Commerce-Backend, die Storefront als eigenes Frontend. Sinnvoll ab einem dreistelligen Bestand an Inhaltsseiten oder mehreren Märkten.

  • ·Shopify-Backend mit Katalog, Märkten, Zahlarten und Versandregeln
  • ·Storefront in Next.js oder Hydrogen über die Storefront API
  • ·Eigene Komponentenbibliothek für Kategorie, Produkt, Suche und Warenkorb
  • ·Vorgerenderte Inhalts- und Landingpages mit Auslieferung über ein CDN
  • ·Deploy-Pipeline, Vorschau-Umgebung, Repository und Übergabedokumentation

Beispiel: Zum Store-Umfang kommt ein vollständiges Frontend, also im Kern eine Web-App — und die beginnt bei uns bei 15.000 €. In der Summe liegt die Stufe damit im Rahmen eines Shopware-6-B2B-Projekts (25.000 € bis 60.000 €), ohne dessen Warenwirtschaftsanteil.

Unverbindliche Richtwerte netto, projektabhängig. Verbindlich wird der Preis nach dem Scope-Workshop und dann als Festpreis in Etappen.

Alle Shop-Richtwerte →

KOSTENTREIBER

Was den Preis nach oben treibt

Die Spanne oben entsteht nicht zufällig. Diese Faktoren erklären, warum ein Projekt am unteren oder am oberen Ende liegt.

Katalogtiefe und Datenqualität

+3.000 € bis 12.000 €

Zweihundert gepflegte Artikel sind ein Importlauf. Zweitausend Artikel aus drei Quellen mit uneinheitlichen Bezeichnungen, fehlenden Bildern und Zusatzfeldern in Freitextform sind ein eigenes Teilprojekt mit Feldliste, Bildpipeline und Stichprobenabgleich gegen die Quelle.

Apps ersetzen statt abonnieren

+2.000 € bis 8.000 € je Funktion

Eine Funktion einmal als eigene Logik zu bauen kostet mehr als der erste Monat App-Abo und weniger als drei Jahre davon — vor allem, wenn die App zusätzlich Ladezeit kostet. Wir rechnen das je Funktion durch, statt pauschal für oder gegen Apps zu argumentieren.

Anpassungen am Kassenprozess

+3.000 € bis 10.000 €

Anpassungen laufen über die vorgesehenen Erweiterungspunkte, etwa Checkout Extensibility und Shopify Functions. Der Aufwand hängt daran, wie viele Regeln abzubilden sind und ob der gewünschte Eingriff überhaupt an einem verfügbaren Punkt liegt — das prüfen wir im Scope, nicht in der Umsetzung.

Migration und Redirect-Matrix

+4.000 € bis 15.000 €

Nicht der Import ist der Posten, sondern die vollständige Zuordnung alter Adressen auf inhaltliche Gegenstücke, der Abgleich der Index-Abdeckung und das Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen. Je älter der Altshop und je mehr historische URLs, desto größer dieser Anteil.

Mehrere Märkte und Sprachen

+20 % bis 35 %

Technisch sind Märkte, Währungen und Sprachverknüpfungen schnell eingerichtet. Der Aufwand entsteht in der Pflege: übersetzte Produkttexte und Metadaten, marktabhängige Rechtstexte, eigene Versand- und Steuerregeln und eine getrennte Sichtbarkeitsbetrachtung je Markt.

Barrierefreiheit auf BFSG-Niveau

+8 % bis 15 %

Von Anfang an im Theme mitgebaut ist es ein Aufschlag auf Farbsystem, Komponenten und Abnahme. Nachträglich in ein fertiges Theme eingebaut liegt der Aufwand beim Mehrfachen, weil Kontraste, Fokusreihenfolge und Formularstruktur quer durch alle Vorlagen angefasst werden.

FÖRDERUNG

Förderung für Digitalisierungsvorhaben in Bayern

Für bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten kann der Digitalbonus einen Teil der Kosten abdecken. Entscheidend ist die Reihenfolge.

Digitalbonus Bayern (Standard)

bis 7.500 €

Bayern · unter 50 Beschäftigte

Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben für Digitalisierungsvorhaben — etwa Einführung oder Verbesserung digitaler Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. Antragsberechtigt sind bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme. Laufzeit des Programms bis 31.12.2027.

Programm beim Fördergeber →

Digitalbonus Bayern Plus

bis 30.000 €

Bayern · besonderer Innovationsgehalt

Für Vorhaben mit nachgewiesenem Innovationsgehalt, ebenfalls bis zu 50 % Fördersatz. Der Neuheitsgrad muss im Antrag detailliert beschrieben werden; in Grenzfällen entscheidet ein Expertengremium der Bezirksregierung. Plus ist während der Programmlaufzeit nur einmal möglich und nicht mit dem Standard für dieselbe Maßnahme kombinierbar.

Programm beim Fördergeber →

Stand: September 2026. Über Bewilligung, Höhe und Bedingungen entscheidet allein die Förderstelle — wir liefern die technische Leistungsbeschreibung und das Angebot für den Antrag, keine Förderberatung.

GLOSSAR

Begriffe kurz erklärt

Die Begriffe, die in Angeboten und Gesprächen ständig vorkommen und selten erklärt werden.

Shopify Plus
Der Enterprise-Tarif der Plattform, ausgelegt auf höhere Volumina und größere Organisationen. Er schaltet zusätzliche Funktionen und Erweiterungspunkte frei, die in den Standardtarifen nicht verfügbar sind. Ob ein Projekt Plus braucht, entscheidet sich an den konkret benötigten Erweiterungspunkten, nicht am Umsatz allein.
Liquid
Die Template-Sprache von Shopify. Sie verbindet Shop-Daten mit der Ausgabe im Theme und bestimmt, welches HTML eine Produkt-, Kategorie- oder Inhaltsseite erzeugt. Saubere Liquid-Arbeit ist der Grund, warum ein Theme ein Plattform-Update übersteht — direkt überschriebene Dateien sind es nicht.
Headless / Hydrogen
Architektur, bei der Shopify nur noch Katalog, Warenkorb und Kasse über die Storefront API bereitstellt, während die Verkaufsoberfläche als eigenes Frontend gebaut wird. Hydrogen ist Shopifys eigenes React-Framework für diesen Weg; alternativ setzen wir Next.js ein, wenn Inhalt und Shop dieselbe Codebasis teilen sollen.
Shopify Functions
Erweiterungspunkte, an denen eigener Code serverseitig in die Shop-Logik eingreift, etwa bei Rabatten oder Versandoptionen. Der Code läuft in der Shopify-Infrastruktur statt als externer Dienst. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom Tarif und vom jeweiligen Erweiterungspunkt ab.
Metafields
Zusatzfelder an Produkten, Varianten, Kategorien oder Kunden, mit denen sich das Datenmodell über den Standard hinaus erweitern lässt — technische Daten, Pflegehinweise, Herstellerangaben, Downloads. Sie sind die Stelle, an der Produktpflichtangaben strukturiert liegen, statt als Freitext in der Beschreibung.
Checkout Extensibility
Das von Shopify vorgesehene Modell, den Kassenprozess über Erweiterungen und Einstellungen anzupassen, statt Checkout-Vorlagen direkt zu überschreiben. Der Vorteil ist, dass Anpassungen Plattform-Updates überstehen. Der Preis ist, dass nur die vorgesehenen Punkte anpassbar sind.
STACK
Shopify Online Store 2.0LiquidStorefront APIGraphQL Admin APIHydrogenNext.jsShopify CLIShopify FunctionsKlaviyoMatrixifyn8nGoogle Search Console
FAQ

Shopify Agentur — häufige Fragen

Kosten & Vertrag

Ein D2C-Store mit Theme, Kassenkonfiguration und SEO-Basis liegt bei 12.000 € bis 25.000 €, eine Migration bei 18.000 € bis 40.000 €, ein Headless-Projekt bei 28.000 € bis 60.000 €. Verbindlich wird der Preis als Festpreis nach dem Scope-Workshop, wenn Artikelzahl, Integrationen und Märkte geklärt sind. Stand: September 2026.

Technik & Plattform

Ablauf & Migration

Hirnworx · Shopify Partner · Ziegelstraße 2, 90579 Langenzenn · seit 2011

Shopify Partner — Hirnworx ist offizieller Shopify Partner

Offizieller Shopify Partner — D2C-Shops, Headless und Custom Apps.

LOS GEHT'S

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