
Hirnworx baut Headless-Shops mit Medusa und Next.js, wenn Format, Material oder Freigaben den Preis bestimmen und eine Shop-Lizenz das Falsche wäre. Referenz: Printvertise, über 400 konfigurierbare Artikel, live auf printvertise.de.
Medusa-Shop, wenn Standard nicht reicht
Open-Source-Commerce mit eigenem Frontend. Preislogik, Upload und Checkout gehören uns — nicht einem App-Store.
Medusa ist das Commerce-Backend. Das, was der Kunde sieht, bauen wir in Next.js — dieselbe Storefront-Architektur wie bei unseren Content-Seiten, nur mit Warenkorb, Region und Bestellung dahinter.
Eine Plattformlizenz fällt nicht an. Hosting, Zahlungsgebühren und Wartung bleiben. Wer einen D2C-Shop in Wochen will, ist mit Shopify oft schneller. Wer B2B-Preisgruppen und ERP im DACH-Markt braucht, bleibt bei Shopware 6. Medusa nehmen wir, wenn die Verkaufslogik selbst der Shop ist.
Vier Gründe, den Shop selbst zu bauen
Preis aus Maßen, nicht aus Varianten
Breite, Höhe, Material und Auflage rechnen den Preis. Eine SKU-Matrix mit tausend Kombinationen wäre der falsche Weg.
Checkout, den wir anfassen dürfen
Gastbestellung, Datei-Upload, Rabatt im Warenkorb, Zahlung per PayPal, Karte und Wallets — ohne auf einen fremden Checkout zu warten.
Code statt App-Abo
Sonderlogik liegt im Projekt. Kein monatliches Plugin, das beim nächsten Plattform-Update die Preisregel bricht.
Storefront, die ranken soll
Kategorien, Themen und Ratgeber als richtige Seiten. Der Shop ist Katalog und Inhalt, nicht nur ein Theme.
Was wir an einem Medusa-Shop bauen
Medusa-Shop mit Next.js-Storefront
Katalog, Suche, Warenkorb und Kasse. Regionen, Steuer und Versand im Backend, Seiten in Next.js.
Beispiel: Printvertise: acht Produktgruppen, Gast-Checkout, Versand nach PLZ
Konfigurator und Live-Preis
Format, Material, Verarbeitung und Stückzahl auf der Produktseite. Der Preis erscheint nach der Konfiguration, netto, MwSt. in Warenkorb und Kasse.
Beispiel: Fahne im Wunschformat: Breite und Höhe in Zentimetern
B2B-Bestellung ohne Pflichtkonto
Geschäftskunden bestellen als Gast. Ein Konto bleibt freiwillig, etwa für Wiederholungsaufträge. Rabatte ziehen automatisch.
Beispiel: 10 % Neukundenrabatt auf alle Artikel, sichtbar im Warenkorb
Zahlung und Versand
PayPal, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay. Versandkosten erst, wenn die PLZ feststeht.
Beispiel: Lieferung innerhalb Deutschlands
Inhalt neben dem Katalog
Themenseiten und Ratgeber verweisen auf die Artikel, die sich konfigurieren lassen. Der Shop erklärt das Produkt, bevor er es verkauft.
Beispiel: Wissen zu Druckdaten, Formaten und Materialien
Betrieb ohne Lizenzmodell
Medusa ist Open Source. Wir hosten, überwachen und entwickeln weiter. Die laufenden Kosten sind Server, Zahlung und Betreuung — kein Shop-Abo.
Beispiel: Weiterentwicklung am live Shop, nicht an einer Sandbox-Lizenz
Referenz: Printvertise
Printvertise verkauft Werbetechnik der Runourcode GmbH in Langenzenn. Fahnen, Banner, Aufkleber und Messeausstattung haben keinen Listenpreis, der für jede Ausführung stimmt. Maße, Material und Auflage bestimmen den Betrag.
Der Shop sagt das auf der Startseite, in der Kategorie und auf der Produktseite mit demselben Ablauf: Artikel wählen, konfigurieren, Datei wenn nötig, dann Kasse. Beratung bleibt erreichbar, Mo–Fr 09:00–16:00.
- Über 400 Artikel, acht Produktgruppen
- Konfigurator auf der Produktseite
- Gastbestellung, Neukundenrabatt im Warenkorb
- Live: printvertise.de

Was der Konfigurator wirklich tut
Auf der Fahne im Wunschformat gibt der Käufer Breite und Höhe in Zentimetern ein und stellt die Menge. Solange die Konfiguration unvollständig ist, gibt es keinen erfundenen Endpreis — nur den Ab-Preis und den Hinweis, dass der Betrag danach kommt.
Die Druckdatei hängt nicht an jedem Artikel. Gestelle und Zubehör gehen ohne Upload in den Warenkorb. Artikel mit Druck blockieren die Bestellung nicht still, sie sagen, wo die Datei hin muss: Produktseite, Warenkorb oder Kasse.

Wann Medusa die falsche Wahl ist
Shopify bleibt der kürzere Weg, wenn Sortiment, Theme und Checkout ausreichen und das Team den Shop selbst pflegen will. Shopware 6 bleibt der DACH-Standard, wenn ERP, Preisgruppen und ein großes Plugin-Ökosystem schon feststehen.
Medusa lohnt sich, wenn diese Grenzen der Grund für das Projekt sind. Dann bauen wir die Regel im Code, statt sie in eine App zu pressen. Die drei Wege liegen bei uns nebeneinander — die Empfehlung kommt vor dem Sprint.
Vom Preisregelwerk zum Go-Live
Verkaufslogik
Was den Preis macht: Maß, Material, Kunde, Datei.
Katalog & Regionen
Produkte, Steuer, Versand, Zahlung in Medusa.
Storefront
Next.js: Kategorie, Produkt, Konfigurator, Inhalt.
Kasse
Gast, Rabatt, Upload, Zahlarten, PLZ-Versand.
Betrieb
Hosting, Monitoring, Weiterentwicklung ohne Lizenz.
Shopify, Shopware, Medusa
| Kriterium | Shopify | Shopware 6 | Medusa |
|---|---|---|---|
| Plattformlizenz | Monatsabo | Edition / Lizenz | Open Source, keine Shop-Lizenz |
| Checkout | Shopify Checkout | Shopware-Kasse | Eigener Checkout |
| Sonderpreis | App oder Custom App | Plugin / Rule Builder | Logik im Projekt |
| Storefront | Theme oder Headless | Theme | Next.js, von uns |
| Betrieb | Hosting inklusive | Hosting separat | Hosting, Zahlung, Wartung separat |
| Passend für | D2C, schneller Go-Live | B2B, ERP, DACH | Eigene Preis- und Prozesslogik |
Was wegfällt — und was bleibt
Stand: September 2026 · Festpreis nach Scope
- Keine Medusa-Plattformlizenz. Das ist der Unterschied zu Shopify-Abo und Shopware-Edition.
- Hosting, Zahlungsgebühren (PayPal, Karten, Wallets) und Wartung bleiben. „Kostenlos“ wäre die falsche Aussage.
- Der Bau ist Festpreis nach Scope: Katalogtiefe, Konfigurator, Integrationen. Richtwerte für Shopify und Shopware stehen auf der Kosten-Seite — ein Medusa-Shop liegt daneben, nicht darunter, nur weil die Lizenz entfällt.
Medusa — FAQ
Medusa ist eine Open-Source-Commerce-Engine. Produkte, Warenkorb, Bestellung, Kunden, Zahlung und Versand liegen im Backend. Die Oberfläche bauen wir selbst, bei uns in Next.js.
Hirnworx · Medusa & Next.js · Ziegelstraße 2, 90579 Langenzenn · seit 2011
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