
Webentwicklung Agentur: Hirnworx entwickelt performante Websites und Web-Apps mit Next.js — SEO-native Architektur (SSG, Schema, interne Verlinkung), Core Web Vitals im Griff, messbare Conversion.
Webentwicklung Agentur — Websites & Web-Apps vom Profi
Websites und Web-Apps, die ranken und verkaufen — nicht nur existieren.
Stand: September 2026 · Verantwortlich: David De Matteo, Hirnworx Langenzenn
Als Webentwicklung-Agentur setzen wir nicht auf WordPress-Templates mit Page-Builder-Overhead, sondern auf Next.js Static Site Generation: HTML zur Build-Zeit, Largest Contentful Paint unter zwei Sekunden, vollständig crawlbar. So betreiben wir hirnworx.de und bavariansigns.de selbst — mit programmatisch erzeugten Stadtseiten, die indexiert werden, weil jede einen eigenen Textkörper hat statt eines ausgetauschten Stadtnamens.
Typische Projekte: einfache Websites 2.000–3.000 €, Multipager ab ca. 5.000 €, Corporate Websites ab 8.000 €. SEO-Landingpage-Systeme ab 12.000 €, Web-Apps und Konfiguratoren ab 15.000 €. Festpreis nach Scope-Workshop, in Etappen abgerechnet — kein offener Stundenzettel. Stand: September 2026.
Referenzen: Bavarian Signs (Leuchtreklame-SEO mit über 80 Stadtseiten), FeNau Gitterrost-Konfigurator (React, Three.js), Anatolian Drive (Next.js). Ein Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit: David De Matteo, Gründer und Entwickler seit 2011.
Was macht eine Webentwicklung-Agentur?
Eine Webentwicklung-Agentur plant, programmiert und betreibt Websites und Web-Anwendungen — von der Informationsarchitektur über das Frontend bis zu Schnittstellen, Hosting und Betrieb. Der Unterschied zum Webdesigner liegt im Code: nicht Layout in einem Baukasten, sondern eine eigene Anwendung, die Inhalte, Daten und Systeme verbindet.
In der Praxis fallen drei sehr verschiedene Dinge unter denselben Begriff. Eine Corporate Website ist ein Publikationssystem: viele Seiten, wenig Logik, Erfolg messbar an Sichtbarkeit und Anfragen. Eine Web-App ist Software im Browser: Logins, Zustände, Berechnungen, Erfolg messbar an Nutzung und eingesparter Arbeitszeit. Ein Landingpage-System ist ein Skalierungsinstrument: hunderte Seiten nach Muster, Erfolg messbar an indexierten URLs und Rankings.
Diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei, sondern entscheidet über Budget und Technik. Wer eine Web-App bestellt und eine Website bekommt, bezahlt später für jedes Feature zweimal. Wer ein Landingpage-System auf einem Page-Builder aufsetzt, produziert Thin Content und wundert sich über die Nichtindexierung. Im Erstgespräch klären wir deshalb zuerst, welcher der drei Fälle vorliegt — erst danach über Technik zu reden ist sinnvoll.
Abgrenzung nach innen: Alles, was keine öffentliche Website ist — interne Fachanwendungen, APIs, ERP-Schnittstellen — läuft bei uns unter Softwareentwicklung. Shops laufen unter Onlineshop-Entwicklung. Das ist kein Etikett, sondern ein anderer Entwicklungsprozess mit anderen Prioritäten: bei der Website gewinnt Auffindbarkeit, bei der Fachanwendung gewinnt Datenintegrität.


Woran Website-Projekte im Mittelstand scheitern
Die meisten Anfragen, die bei uns landen, sind keine Neubauten auf grüner Wiese. Es sind Projekte, bei denen etwas Erkennbares schiefgegangen ist.
Die Seite lädt, aber rankt nicht
Ein Page-Builder erzeugt 400 KB CSS und ein Dutzend Render-blockierende Skripte pro Seite. Technisch funktioniert alles, aber Titel sind doppelt, es gibt keine interne Verlinkungslogik und kein strukturiertes Markup. Google crawlt und legt die Seiten trotzdem nicht in den Index.
Jede Änderung braucht die Agentur
Inhalte stecken in Shortcodes, Layouts in visuellen Buildern, Texte in Bildern. Eine neue Leistungsseite dauert drei Wochen und kostet einen Tagessatz — also wird sie nicht angelegt. Die Website wächst nicht mehr und verliert gegen Wettbewerber, die jede Woche publizieren.
Niemand kennt die Zahlen
Es gibt Analytics, aber niemand weiß, welche Seite Anfragen erzeugt und welche nur Traffic. Ohne Search Console, Conversion-Tracking und eine Zuordnung von Anfrage zu Landingpage ist jede Optimierung Geschmackssache — und jedes Budget dafür nicht begründbar.
Der Relaunch hat Rankings gekostet
Neue URL-Struktur, keine Redirect-Map, alte Seiten auf 404. Nach dem Go-Live bricht der organische Traffic ein und braucht Monate zur Erholung — vermeidbar mit einer vollständigen Weiterleitungsmatrix und einem Vergleich der Index-Abdeckung vor und nach dem Umzug.
Barrierefreiheit wurde nie mitgedacht
Kontraste unter dem Schwellenwert, keine Tastaturnavigation, Formulare ohne Label. Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele Verbraucherangebote — Nachrüsten ist regelmäßig teurer als sauberes Markup von Anfang an.
Das Hosting ist der Flaschenhals
Shared Hosting mit Time to First Byte über einer Sekunde macht jede Frontend-Optimierung zunichte. Statisch ausgelieferte Seiten über ein CDN lösen das Problem, weil zur Laufzeit gar keine Datenbank mehr befragt wird.
Was wir liefern
Corporate Websites
Markenauftritte mit klarer Informationsarchitektur, Ladezeiten unter zwei Sekunden und einem redaktionellen SEO-Fundament, auf dem Sie selbst weiterbauen können.
Web-Apps & Konfiguratoren
Anwendungen im Browser: Regelwerke, Live-Preise, Kundenportale und Auftragsübersichten — mit getesteter Rechenlogik statt geratener Formeln.
Landingpage-Systeme
Skalierbare SEO-Seiten je Leistung, Stadt und Branche mit eigenem Inhalt, Schema-Markup und Indexierbarkeits-Regel — das System, auf dem diese Website selbst läuft.
Relaunch & Migration
Umzug mit vollständiger Weiterleitungsmatrix, Abgleich der Index-Abdeckung und Monitoring-Fenster nach dem Go-Live, damit Sichtbarkeit nicht zur Zufallsgröße wird.
Performance & Core Web Vitals
Analyse aus Feld- und Labordaten, dann Umsetzung: Bildpipeline, Schriftladestrategie, JavaScript-Budget, Auslieferung über CDN.
Barrierefreiheit
Kontraste, Tastaturnavigation, Fokusreihenfolge, korrekte Formularbeschriftung und semantisches Markup — eingebaut statt nachgerüstet.
Was belegt ist
Nur Angaben mit benannter Quelle. Marktforschungszahlen ohne nachprüfbare Herkunft stehen hier bewusst nicht.
Schwellenwert für ein „gutes“ Largest Contentful Paint
Oberhalb davon gilt das Ladeerlebnis als verbesserungsbedürftig. Statisch generierte Seiten über ein CDN erreichen den Wert zuverlässig, weil zur Laufzeit kein Rendering auf dem Server stattfindet.
Schwellenwert für ein „gutes“ Interaction to Next Paint
INP hat im März 2024 First Input Delay als Core Web Vital ersetzt und misst die Reaktion auf jede Interaktion. Große JavaScript-Bundles aus Page-Buildern reißen diesen Wert regelmäßig.
Seit diesem Tag gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
Es betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen ausgenommen — verlassen sollte sich darauf niemand, ohne die Schwellen geprüft zu haben.
Für wen wir Websites bauen
Wir sind eine Ein-Personen-Agentur mit Partnernetzwerk. Das macht uns für bestimmte Projekte sehr gut und für andere erkennbar falsch geeignet.
Mittelstand mit Erklärbedarf
Hersteller, Dienstleister und B2B-Anbieter, deren Leistung erklärt werden muss, bevor sie angefragt wird. Hier gewinnt Struktur: Leistungsseiten, Anwendungsfälle, Referenzen, Preisorientierung.
10–250 Mitarbeitende
Lokale Anbieter mit Servicegebiet
Wer in vielen Städten arbeitet, aber nur einen Standort hat, braucht ein Landingpage-System mit ehrlicher Standortkommunikation — keine Fake-Adressen, sondern Entfernung und Einsatzgebiet transparent benannt.
Regional bis bundesweit
Produkte mit Konfigurationslogik
Wenn Maß, Material und Menge den Preis bestimmen, ist eine Produktseite zu wenig. Dann braucht es eine Web-App mit Regelwerk, Live-Preis und optional 3D-Vorschau.
Fertigung, Sonderbau
Wann Sie besser jemand anderen fragen
- —Sie brauchen eine einfache Visitenkarten-Website für unter 3.000 €. Das ist mit einem guten Baukasten schneller und günstiger gelöst — wir würden Ihnen Architektur verkaufen, die Sie nicht brauchen.
- —Sie suchen eine klassische Werbeagentur für Kampagne, Markenfilm und Mediaplanung. Wir entwickeln; Markenführung und Mediaeinkauf machen andere besser.
- —Sie erwarten ein zehnköpfiges Team mit 24/7-Bereitschaft und vertraglicher Reaktionszeit unter einer Stunde. Wir arbeiten mit definierten Servicezeiten, nicht mit Schichtbetrieb.
- —Sie wollen unbedingt bei WordPress und einem visuellen Page-Builder bleiben. Wir pflegen bestehende Installationen, bauen aber nichts Neues darauf — dafür gibt es passendere Anbieter.
- —Das Projekt soll in zwei Wochen live sein und der Umfang steht noch nicht fest. Ohne geklärten Scope machen wir keinen Festpreis, und ohne Festpreis fangen wir nicht an.
Was Webentwicklung kostet
Wir arbeiten mit Festpreisen nach einem Scope-Workshop, nicht mit offenen Stundenzetteln. Die Spannen unten sind Erfahrungswerte — den verbindlichen Preis nennen wir erst, wenn Seitenanzahl, Integrationen und Redaktionsaufwand geklärt sind. SEO-Landingpage-Systeme und Web-Apps liegen darüber (ab 12.000 € bzw. ab 15.000 €).
Stand: September 2026 · Festpreis nach Scope
Einfache Website
Wenige Seiten, klarer Auftritt — Visitenkarte oder Landingpage ohne große Redaktionsschicht.
- ·1–5 Seiten mit klarem Fokus
- ·Responsives Design, performant ausgeliefert
- ·Impressum, Datenschutz, Kontakt
- ·Grundlegendes SEO (Titel, Meta, Sitemap)
- ·Übergabe und kurzes Onboarding
Beispiel: Handwerksbetrieb mit Startseite, Leistungen, Über-uns und Kontakt — ohne CMS-Wunsch und ohne Städte-Landingpages.
Multipager
Klassische Multi-Page-Site mit mehreren Leistungs- oder Themenbereichen.
- ·Ca. 6–12 Seiten mit durchgängiger Navigation
- ·Individuelles Layout statt Baukasten-Template
- ·SEO-Fundament und interne Verlinkung
- ·Formulare und einfache Tracking-Einrichtung
- ·Inhaltspflege über typisierte Dateien oder leichtes CMS
Beispiel: Dienstleister mit mehreren Leistungsseiten, Referenzen und Blog-Einstieg — ohne programmatisches Stadtseiten-System.
Corporate Website
Markenauftritt mit 8 bis 25 Seiten, redaktionellem SEO-Fundament und Pflege im Backend.
- ·Informationsarchitektur und Wireframes
- ·Individuelles Design im Designsystem, keine Templatevorlage
- ·Next.js mit statischer Generierung, Deployment auf CDN
- ·Metadaten, Schema.org, Sitemap, Search-Console-Einrichtung
- ·Redaktionelle Inhaltspflege über typisierte Inhaltsdateien oder Headless CMS
Beispiel: Hersteller mit vier Produktlinien, zwölf Seiten, mehrsprachigem Impressum und Anfrageformular mit Weiterleitung ins CRM — im oberen Bereich der Spanne, weil Produktdaten strukturiert gepflegt werden müssen.
Unverbindliche Richtwerte netto, projektabhängig. Verbindlich wird der Preis nach dem Scope-Workshop und dann als Festpreis in Etappen.
Was den Preis nach oben treibt
Die Spanne oben entsteht nicht zufällig. Diese sechs Faktoren erklären, warum ein Projekt am unteren oder am oberen Ende liegt.
Seitenanzahl und Redaktionsbedarf
Nicht das Template kostet, sondern der Inhalt. Wenn Texte, Bilder und Strukturdaten von uns kommen statt vom Kunden, steigt der Aufwand pro Seite deutlich — bei Landingpage-Systemen ist das der dominierende Posten.
Schnittstellen zu Drittsystemen
CRM, ERP, Warenwirtschaft, Newsletter, Buchungssystem: jede Integration braucht Authentifizierung, Feldmapping, Fehlerbehandlung und einen Testlauf mit echten Daten. Eine dokumentierte REST-API liegt am unteren Ende, ein SOAP-Altsystem ohne Sandbox am oberen.
Mehrsprachigkeit
Technisch sind hreflang und Routing schnell erledigt. Der Aufwand entsteht in der Pflege: doppelte Inhaltspflege, übersetzte Metadaten, sprachabhängige Rechtstexte und eine getrennte Sichtbarkeitsbetrachtung je Markt.
Migration einer bestehenden Seite
Der Neubau ist nicht das Problem, der Umzug ist es. Vollständige Redirect-Map, Abgleich der alten Index-Abdeckung, Übernahme historischer Inhalte und ein Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen nach dem Go-Live.
Barrierefreiheit nach BFSG-Niveau
Von Anfang an mitgebaut ist es ein Aufschlag auf Design und Komponenten. Nachträglich in eine fertige Seite eingebaut liegt der Aufwand erfahrungsgemäß beim Mehrfachen, weil Farbsystem und Komponentenstruktur angefasst werden müssen.
Laufender Betrieb
Hosting, Abhängigkeits-Updates, Monitoring und ein kleines Änderungsbudget. Ohne Wartung veraltet der Stack und die erste Sicherheitslücke kostet mehr als drei Jahre Pflege.
Baukasten, WordPress oder eigene Entwicklung
Alle drei Wege sind legitim. Die Frage ist nicht, was besser ist, sondern was zu Seitenanzahl, Änderungsfrequenz und Anspruch an Sichtbarkeit passt.
| Kriterium | Baukasten (Wix, Jimdo) | WordPress + Builder | Next.js (Hirnworx) |
|---|---|---|---|
| Einstiegskosten | unter 1.000 € | 3.000–8.000 € | ab 2.000 € |
| Ladezeit ohne Nacharbeit | mittel, begrenzt beeinflussbar | oft schwach durch Plugin-Ballast | statisch ausgeliefert, LCP unter 2 s erreichbar |
| Skalierung auf 100+ Seiten | manuell, praktisch nicht sinnvoll | möglich, aber Thin-Content-Risiko | programmatisch mit Indexierbarkeits-Regel |
| Strukturierte Daten | rudimentär | über Plugins, oft unvollständig | pro Seitentyp typisiert im Code |
| Sicherheitsaufwand | beim Anbieter | laufend, Plugin-Abhängigkeiten | gering, keine Datenbank zur Laufzeit |
| Redaktionelle Pflege | sehr einfach | einfach | Inhaltsdateien oder Headless CMS, Einarbeitung nötig |
| Individuelle Logik | kaum möglich | über Plugins, begrenzt | beliebig, eigenes Backend |
| Anbieterwechsel | Export unvollständig | Datenbank-Dump, Theme bleibt | Repository gehört Ihnen, Standard-Stack |
Kurz: unter zehn Seiten und ohne Sichtbarkeitsziel nehmen Sie einen Baukasten. Zwischen zehn und fünfzig Seiten mit Redaktionsbetrieb funktioniert WordPress gut, wenn jemand die Updates macht. Ab einem echten Sichtbarkeitsziel, eigener Logik oder dreistelliger Seitenanzahl rechnet sich eigene Entwicklung.
Was „SEO-native Architektur“ konkret bedeutet
SEO ist bei uns keine Leistung, die nach dem Launch dazugekauft wird, sondern eine Eigenschaft der Architektur. Praktisch heißt das: Jede Seite existiert zur Build-Zeit als fertiges HTML, Titel und Beschreibung werden pro Seitentyp aus typisierten Daten erzeugt und auf Länge geprüft, jede Seite hat ein Canonical, Breadcrumbs und das passende Schema-Markup — Service, LocalBusiness, Article, FAQPage oder HowTo, je nach Seitentyp.
Der zweite Teil ist die interne Verlinkung. Wir arbeiten mit einem Hub-and-Spoke-Modell: Von der Startseite erreicht man jede Seite in maximal drei Klicks, jeder Hub verlinkt seine Spokes und jeder Spoke seinen Hub sowie benachbarte Achsen. Bei uns sind das Leistung, Stadt, Branche, Kosten und Ratgeber — als getrennte Achsen, die nicht zu kombinierten URLs verschmelzen. Das verhindert genau die kombinatorische Seitenflut, für die Suchmaschinen abstrafen.
Der dritte Teil ist eine Indexierbarkeits-Regel. Nicht jede technisch erzeugbare Seite gehört in den Index. Auf unseren Landingpage-Systemen entscheidet eine Prüfung im Code, ob eine Seite genug eigenen Inhalt trägt, um indexiert und in die Sitemap aufgenommen zu werden. Seiten, die das nicht erfüllen, bleiben erreichbar, werden aber nicht als Kandidat angeboten. Das ist der Unterschied zwischen einem Landingpage-System und einer Seitenschleuder.
- Statische Generierung, Auslieferung über CDN, kein Datenbankzugriff zur Laufzeit
- Metadaten und strukturierte Daten pro Seitentyp typisiert, nicht handgepflegt
- Maximal drei Klicks von der Startseite zu jeder Seite
- Getrennte Achsen Leistung × Stadt und Leistung × Branche, keine Kombinationen
- Indexierbarkeits-Prüfung im Code steuert Robots-Meta und Sitemap
- IndexNow-Push bei jedem Deployment, Abgleich in der Search Console
Wann aus einer Website eine Web-App wird
Die Grenze ist einfacher zu erkennen, als sie klingt: Sobald Nutzer Daten eingeben, die etwas verändern, ist es eine Anwendung. Ein Kontaktformular ist noch Website. Ein Konfigurator, der aus Maß und Material einen Preis rechnet und das Ergebnis in den Warenkorb schreibt, ist eine Anwendung mit Rechenlogik, die getestet werden muss.
Das hat Folgen für das Projekt. Bei einer Website ist der Inhalt der Hauptaufwand und das Risiko liegt in der Sichtbarkeit. Bei einer Anwendung ist die fachliche Modellierung der Hauptaufwand und das Risiko liegt in falschen Ergebnissen. Ein Konfigurator, der in einem Randfall einen zu niedrigen Preis ausgibt, kostet pro Bestellung Geld — deshalb schreiben wir die Regelwerke vor der Oberfläche und testen sie gegen echte Beispielkalkulationen aus der Buchhaltung.
Typische Web-Apps aus unserer Arbeit: Produktkonfiguratoren mit Regel-Engine und Live-Preis, Kundenportale mit Auftragsstatus aus dem ERP, interne Auswertungs-Oberflächen, Angebotsrechner für Vertriebsteams. Alles, was über die Darstellung hinausgeht und tiefer in Prozesse greift, beschreiben wir unter Softwareentwicklung — der Übergang ist fließend, das Vorgehen unterscheidet sich aber deutlich.
Relaunch ohne Ranking-Verlust
Der häufigste vermeidbare Schaden in unserer Branche ist ein Relaunch ohne Weiterleitungskonzept. Die neue Seite ist schöner und schneller, aber die URL-Struktur hat sich geändert und niemand hat die alten Adressen abgebildet. Was folgt, ist berechenbar: Fehlerseiten in der Search Console, verlorene Rankings, ein Traffic-Einbruch, der Monate zur Erholung braucht.
Unser Vorgehen dagegen ist unspektakulär, aber wirksam. Vor dem Umbau exportieren wir alle indexierten URLs aus der Search Console und aus einem Crawl, dazu die organischen Einstiegsseiten der letzten zwölf Monate. Daraus entsteht eine vollständige Weiterleitungsmatrix: jede alte URL zeigt per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück, nicht pauschal auf die Startseite. Seiten ohne Gegenstück bekommen eines oder werden bewusst mit Status 410 abgeschaltet.
Nach dem Go-Live läuft ein Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen: Index-Abdeckung, Fehlerseiten, Rankings der wichtigsten Einstiegsseiten und Core Web Vitals aus Felddaten. Dieses Fenster ist Teil des Angebots, nicht eine Zusatzleistung — ein Relaunch ist erst dann fertig, wenn die Sichtbarkeit wieder auf oder über dem alten Stand liegt.
- Bestandsaufnahme aus Search Console, Crawl und Analytics vor dem Umbau
- Vollständige 301-Matrix auf inhaltliche Gegenstücke, keine Sammelweiterleitung
- Bewusste Abschaltung überflüssiger Seiten statt stiller Fehlerseiten
- Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen nach dem Go-Live inklusive
Was nach dem Go-Live passiert
Eine Website ist kein Werk, das abgenommen und dann vergessen wird. Abhängigkeiten bekommen Sicherheitsupdates, Browser ändern Verhalten, Suchmaschinen ändern Anforderungen, und Ihre Inhalte veralten. Wir betreiben die Seiten, die wir bauen, deshalb weiter — nicht als Pflichtprogramm, aber als Standardangebot.
Im Betrieb enthalten sind Hosting auf einer CDN-Plattform, regelmäßige Abhängigkeits-Updates mit Testlauf vor dem Deployment, Verfügbarkeits- und Fehler-Monitoring sowie ein kleines monatliches Änderungsbudget für Textanpassungen und neue Seiten. Dazu kommt ein Quartalsblick auf Search Console und Core Web Vitals mit konkreten Vorschlägen statt eines automatisierten Reports.
Wichtig für die Kalkulation: Der laufende Betrieb ist der günstigste Teil des Projekts und der, an dem am häufigsten gespart wird. Eine nicht gepflegte Anwendung ist nach zwei bis drei Jahren nicht mehr wirtschaftlich aktualisierbar, weil zu viele Versionssprünge gleichzeitig nötig werden. Dann steht ein Neubau an, der ein Vielfaches der eingesparten Pflege kostet.
Wie die Zusammenarbeit abläuft
Sie sprechen von der ersten Anfrage bis zum Betrieb mit derselben Person. Es gibt keinen Projektmanager, der zwischen Ihnen und dem Entwickler übersetzt, und damit auch keinen Informationsverlust an dieser Stelle. Für größere Vorhaben skalieren wir über ein Partnernetzwerk, darunter die Runourcode GmbH in Langenzenn — Architektur, Qualitätssicherung und Verantwortung bleiben aber bei Hirnworx.
Abgerechnet wird zu Festpreisen in Etappen, typischerweise in drei bis vier Zahlungen, die an sichtbare Zwischenstände gekoppelt sind. Jeder Sprint endet mit einer aufrufbaren Vorschau-Umgebung — Sie sehen den Stand, statt einen Statusbericht zu lesen. Änderungswünsche außerhalb des Scopes bekommen ein eigenes kleines Angebot, damit klar bleibt, was das Projekt kostet.
Sie erhalten am Ende das Repository, die Deployment-Pipeline und eine Übergabedokumentation. Der Stack ist Standard — Next.js, React, TypeScript — nicht unsere Eigenentwicklung. Wenn Sie den Anbieter wechseln wollen, kann das jedes Team mit React-Erfahrung übernehmen. Das ist bewusst so gebaut: Abhängigkeit ist kein Geschäftsmodell.
Projekte, die Sie ansehen können

Printvertise — Medusa-Shop für Werbetechnik
Headless-Onlineshop printvertise.de auf Medusa mit Next.js-Storefront: über 400 konfigurierbare Arti…

Bavarian Signs — SEO-Plattform
Next.js-SSG-Plattform mit Stadt-Landingpages, unique Marktkontext und Programmatic-SEO-Architektur f…

FeNau Gitterrost-Konfigurator
9-Schritt-Web-Konfigurator für maßgefertigte Gitterroste — Live-Plandarstellung, Aus-/Abschnitte zei…
Ablauf eines Webentwicklung-Projekts
Vier Etappen mit Dauerangaben und einem Ergebnis pro Etappe. Die Gesamtlaufzeit für eine Corporate Website liegt typisch bei sechs bis zehn Wochen, gerechnet ab vollständigen Inhalten.
- 011–2 Wochen
Erstgespräch & Analyse
Ziele, Zielgruppe, Wettbewerb und Sichtbarkeitsstatus klären. Bei bestehenden Seiten dazu ein Crawl und ein Blick in die Search Console.
Ergebnis: Scope-Dokument mit Seitenliste, Integrationen und Festpreis
- 022–3 Wochen
Struktur & Design
Informationsarchitektur, interne Verlinkungslogik, Wireframes und UI-Entwurf im Designsystem — inklusive Kontrast- und Fokuskonzept.
Ergebnis: Seitenbaum, Keyword-Zuordnung und abgestimmter Designentwurf
- 033–6 Wochen
Entwicklung & QA
Umsetzung in Sprints mit aufrufbarer Vorschau, Performance-Budget, strukturierten Daten und Tests der fachlichen Logik.
Ergebnis: Abnahmefähige Vorschau-Umgebung inklusive Redirect-Matrix
- 04laufend
Go-Live & Betreuung
Deployment, Search-Console-Einrichtung, IndexNow-Push, dann sechs bis acht Wochen Monitoring von Index-Abdeckung und Core Web Vitals.
Ergebnis: Live-Seite, Übergabedokumentation und Repository-Zugang
Förderung für Digitalisierungsvorhaben in Bayern
Für bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten kann der Digitalbonus einen Teil der Kosten abdecken. Entscheidend ist die Reihenfolge.
Digitalbonus Bayern (Standard)
bis 7.500 €Bayern · unter 50 Beschäftigte
Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben für Digitalisierungsvorhaben — etwa Einführung oder Verbesserung digitaler Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. Antragsberechtigt sind bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme. Laufzeit des Programms bis 31.12.2027.
Programm beim Fördergeber →Digitalbonus Bayern Plus
bis 30.000 €Bayern · besonderer Innovationsgehalt
Für Vorhaben mit nachgewiesenem Innovationsgehalt, ebenfalls bis zu 50 % Fördersatz. Der Neuheitsgrad muss im Antrag detailliert beschrieben werden; in Grenzfällen entscheidet ein Expertengremium der Bezirksregierung. Plus ist während der Programmlaufzeit nur einmal möglich und nicht mit dem Standard für dieselbe Maßnahme kombinierbar.
Programm beim Fördergeber →Stand: September 2026. Über Bewilligung, Höhe und Bedingungen entscheidet allein die Förderstelle — wir liefern die technische Leistungsbeschreibung und das Angebot für den Antrag, keine Förderberatung.
Webentwicklung — Begriffe kurz erklärt
Die Begriffe, die in Angeboten und Gesprächen ständig vorkommen und selten erklärt werden.
- Static Site Generation (SSG)
- Verfahren, bei dem alle Seiten beim Build als fertiges HTML erzeugt und über ein CDN ausgeliefert werden. Zur Laufzeit wird keine Datenbank befragt, was Ladezeit und Angriffsfläche gleichzeitig reduziert.
- Core Web Vitals
- Von Google definierte Messwerte für Nutzererlebnis: Largest Contentful Paint für die Ladewahrnehmung, Interaction to Next Paint für die Reaktionsfähigkeit und Cumulative Layout Shift für visuelle Stabilität.
- Hub-and-Spoke
- Verlinkungsmuster, bei dem eine Übersichtsseite (Hub) thematisch verwandte Unterseiten (Spokes) bündelt und diese zurückverlinken. Es hält Klicktiefe gering und macht thematische Zusammenhänge für Suchmaschinen erkennbar.
- Thin Content
- Seiten ohne eigenständigen Mehrwert, etwa massenhaft erzeugte Varianten, bei denen nur ein Ortsname ausgetauscht wurde. Suchmaschinen indexieren solche Seiten häufig nicht oder bewerten die gesamte Domain schlechter.
- Redirect-Map
- Vollständige Zuordnung aller alten URLs auf ihre neuen Gegenstücke, umgesetzt als dauerhafte Weiterleitung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass ein Relaunch keine Rankings kostet.
- BFSG
- Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, die deutsche Umsetzung des European Accessibility Act. Es gilt seit dem 28. Juni 2025 und stellt Anforderungen an die Barrierefreiheit bestimmter Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher.
Webentwicklung nach Branche
Service×Branche — eine getrennte Achse von Service×Stadt, ohne kombinierte URLs.
Alle Branchen →Produktkonfiguratoren
Regel-Engine, Live-Preis, 3D-Vorschau, Shopware-Anbindung — Referenz FeNau Gitterrost und Bavarian Signs 3D-Leuchtreklame.
Webentwicklung nach Stadt
Stadt-Landingpages mit lokalem Marktkontext, branchenspezifischen Leistungen und echten Referenzen. Sitz ist und bleibt Langenzenn — Entfernung und Servicegebiet stehen auf jeder Seite.
Alle Standorte →Webentwicklung — häufige Fragen
Kosten & Vertrag
Einfache Websites liegen bei 2.000–3.000 €, Multipager ab ca. 5.000 €, Corporate Websites typisch bei 8.000–18.000 €. SEO-Landingpage-Systeme bei 12.000–30.000 €, Web-Apps und Konfiguratoren ab 15.000 €. Den verbindlichen Festpreis nennen wir nach dem Scope-Workshop. Stand: September 2026.
Technik & SEO
Ablauf & Umfang
Bereit für Ihr Projekt?
Beschreiben Sie Ziel und Rahmen — Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Dauer und Budget, bevor irgendetwas beauftragt wird.
Projekt anfragen →