
Shopware Agentur: Hirnworx entwickelt Onlineshops mit Shopware 6, Shopify und Medusa — zertifiziert als Shopware 6 Advanced Developer über die Runourcode GmbH und als offizieller Shopify Partner. Der Schwerpunkt liegt auf B2B: Preisgruppen und Staffelpreise, Anbindung an Microtech Büro+, SAP oder DATEV und Marktplatz-Feeds aus derselben Produktdatenbasis. Richtwerte netto: Shopify-D2C 12.000–25.000 €, Shopware-6-B2B 25.000–60.000 €, Shop plus ERP-Integration 35.000–80.000 € (Stand: September 2026).
Shopware Agentur — Onlineshop-Entwicklung B2B & ERP
Shops, die verkaufen — und mit Ihrem ERP sprechen.
Stand: September 2026 · Verantwortlich: David De Matteo, Hirnworx Langenzenn
Als Shopware Agentur arbeiten wir dort, wo ein Shop mehr ist als ein Katalog mit Warenkorb: bei Preisgruppen für Fachkunden, Staffelpreisen, Nettodarstellung, Konfiguratoren und einer Warenwirtschaft, die Bestand und Preis vorgibt. Die Zertifizierung als Shopware 6 Advanced Developer läuft über die Runourcode GmbH in Langenzenn, für D2C-Projekte sind wir offizieller Shopify Partner. Beide Plattformen bauen wir selbst — die Empfehlung fällt vor dem ersten Sprint, nicht nach der Vertragsunterschrift.
Richtwerte netto: Shopify-D2C 12.000–25.000 € mit Theme, Checkout und SEO-Basis, Go-Live typisch in 4–8 Wochen. Shopware 6 im B2B 25.000–60.000 € mit Custom Theme und Preisgruppen. Shop samt ERP-Integration und Marktplatz-Anbindung 35.000–80.000 €. Festpreis nach Scope-Workshop, abgerechnet in Etappen, kein offener Stundenzettel. Shopware-Lizenz, Shopify-Abo und Hosting kommen separat. Stand: September 2026, Aufschlüsselung unter /kosten/onlineshop-entwicklung.
Referenzen: FeNau (fenau.eu) ist unser Shopware-Flagship mit über 20.000 Metallbau-Artikeln und integrierten Konfiguratoren (/referenzen/fenau-shop). Wilhelm Schweizer Zinnfiguren zeigt den Shopware-6-Relaunch aus einem Legacy-Shop (/referenzen/zinnfiguren-shop), Printvertise den Weg über Medusa und Next.js, wenn Format und Material den Preis machen (/referenzen/printvertise). Ein Ansprechpartner über die gesamte Laufzeit: David De Matteo, Entwickler seit 2011, über 350 Projekte.
Was macht eine Shopware Agentur?
Eine Shopware Agentur plant, entwickelt und betreibt Onlineshops auf Shopware 6: Theme, Kategoriestruktur, Preislogik, Checkout, eigene Plugins und die Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Marktplätzen. Der Unterschied zum Shop-Baukasten liegt in der Eingriffstiefe — Preisgruppen, Staffelpreise und die Synchronisation mit dem ERP werden programmiert und getestet, nicht in einem Theme-Editor eingestellt.
In der Praxis verbergen sich hinter dem Wort Onlineshop drei verschiedene Projekte. Ein D2C-Shop verkauft ein überschaubares Sortiment an Endkunden; der Erfolg hängt an Marke, Produktseite und Checkout. Ein B2B-Shop bedient Fachkunden mit eigenen Konditionen; hier entscheidet, ob Preisgruppe, Rabattstaffel, Nettoanzeige und Freigabeprozess stimmen. Ein konfigurierbarer Shop verkauft gar keine feste Artikelnummer, sondern eine Rechnung aus Maß, Material und Menge.
Diese Unterscheidung legt die Plattform fest, nicht umgekehrt. Shopware 6 ist im DACH-Raum der Standard für B2B mit Preislogik und ERP-Nähe. Shopify ist der kürzeste Weg zu einem D2C-Go-Live und zur internationalen Expansion. Medusa nehmen wir, wenn Checkout und Preisregel im eigenen Code liegen sollen. Die ausführliche Abgrenzung mit Leistungen und Preisen steht auf /shopify und /medusa; auf dieser Seite geht es um die Entscheidung und um das, was alle drei gemeinsam haben.
Abgrenzung nach innen: Was hinter dem Shop passiert — ERP-Schnittstellen, Marktplatz-Connectoren, eigene Dienste mit Warteschlangen und Wiederholungslogik — beschreiben wir unter /softwareentwicklung. Der Shop selbst ist eine Verkaufsoberfläche mit Sichtbarkeitsziel, die Integration dahinter ist Software mit Anspruch an Datenintegrität. Beides kommt aus einer Hand, folgt aber unterschiedlichen Prioritäten: im Shop gewinnt die Conversion, in der Schnittstelle gewinnt die Nachvollziehbarkeit jedes einzelnen Datensatzes.



Woran Shop-Projekte im Mittelstand scheitern
Die meisten Anfragen erreichen uns nicht auf grüner Wiese, sondern mit einem bestehenden Shop und einem erkennbaren Engpass. Sechs Muster sehen wir immer wieder.
Shop und Warenwirtschaft kennen sich nicht
Preise und Bestände werden zweimal gepflegt, einmal im ERP und einmal im Shop. Die Folge sind überverkaufte Artikel, veraltete Preise und ein Mitarbeiter, der jeden Morgen Listen abgleicht. Sobald Bestellungen zusätzlich per Hand in die Warenwirtschaft getippt werden, ist die Fehlerquote nur noch eine Frage des Bestellvolumens.
Das Sortiment ist tiefer als die Navigation
Bei fünfstelligen Artikelzahlen entscheidet nicht die Startseite, sondern Suche und Facetten über den Umsatz. Wenn im Metallbau nach Werkstoff, Abmessung, Bohrung und Maschenweite gesucht wird, die Filter aber nach Marketing-Kategorien geschnitten sind, findet der Fachkunde das Bauteil nicht und ruft an — oder bestellt beim Wettbewerber.
B2B-Kunden sehen B2C-Preise
Der Shop zeigt Bruttopreise, ein Fachkunde rechnet netto. Es gibt keine Preisgruppen, keine Staffeln, keine kundenindividuellen Konditionen und keine Freigabe für technische Unterlagen. Der Außendienst schickt weiter Angebote per E-Mail, weil der Shop für Stammkunden schlicht nicht benutzbar ist.
Der Relaunch hat Rankings gekostet
Neue Kategorie- und Produkt-URLs, keine vollständige Weiterleitungsmatrix, alte Adressen auf Fehlerseite. Nach dem Go-Live bricht der organische Umsatz ein und braucht Monate zur Erholung. Vermeidbar ist das mit einem Export aller indexierten URLs vor dem Umzug und 301-Weiterleitungen auf das inhaltliche Gegenstück statt auf die Startseite.
Die Produktdaten erfüllen die Pflichtangaben nicht
Seit dem 13. Dezember 2024 ist die EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 anwendbar. Online-Angebote müssen unter anderem Hersteller und die verantwortliche Person in der EU nennen sowie Warnhinweise zeigen. Wer diese Felder nicht im Datenmodell hat, pflegt sie später in Freitexten — und kann sie bei tausenden Artikeln nicht mehr zuverlässig ausgeben.
Die Marktplatz-Pflege frisst den Tag
Amazon, Otto, Kaufland oder der OBI-Marktplatz verlangen jeweils eigene Kataloge, Preise und Bestände. Ohne Connector bedeutet das CSV-Exporte per Hand, Bestellungen, die im Marktplatz-Backend hängenbleiben, und keinen einzigen Ort, an dem man den Sync-Status ablesen kann.
Was wir liefern
Shopware 6 Shops
Custom Themes in Twig und SCSS, eigene Plugins in Symfony, Preisgruppen und Staffelpreise, tiefe Kategoriebäume mit technischen Facetten und integrierte Konfiguratoren. Zertifiziert als Shopware 6 Advanced Developer über die Runourcode GmbH.
Shopify & Headless
D2C-Stores mit Custom Theme, optimiertem Checkout und internationalem Versand, Go-Live typisch in 4–8 Wochen. Auf Wunsch headless mit Next.js-Storefront. Offizieller Shopify Partner, Details auf /shopify.
Medusa & eigene Preislogik
Wenn Format, Material oder Freigaben den Preis rechnen: eigener Checkout, eigene Preisregel, keine Plattformlizenz. Referenz Printvertise mit über 400 konfigurierbaren Artikeln in acht Gruppen, Details auf /medusa.
ERP-Integration
Microtech Büro+, SAP und DATEV von der Bestellung bis zum Packtisch. Artikel, Preis und Bestand aus dem führenden System, Bestellungen und Belege in die Gegenrichtung, mit Warteschlangen und Job-Protokoll.
Marktplätze & Feeds
Amazon, Otto, Kaufland und Mirakl-basierte Marktplätze wie OBI aus derselben Produktdatenbasis. Bidirektionaler Sync mit Kategorie-, Marken- und Attribut-Mapping, Dashboard und Betriebshandbuch.
Migration & Relaunch
Plattformwechsel mit Staging-Abgleich, vollständiger Redirect-Map auf inhaltliche Gegenstücke und einem Monitoring-Fenster nach dem Go-Live. Inklusive Varianten, Attributen, Preisgruppen und Bestellhistorie.
Was belegt ist
Nur Angaben mit benannter Quelle. Marktforschungszahlen ohne nachprüfbare Herkunft stehen hier bewusst nicht.
Seit diesem Tag ist die EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 anwendbar
Für Online-Angebote verlangt sie unter anderem Angaben zu Hersteller und verantwortlicher Person in der EU sowie Warnhinweise. Das betrifft direkt das Produktdatenmodell und die Produktdetailseite, nicht nur die Rechtstexte im Footer.
Seit diesem Tag gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
Es betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr; für Dienstleistungen gibt es eine Ausnahme für Kleinstunternehmen. Ob Ihr Shop darunterfällt, ist eine Rechtsfrage — Kontraste, Tastaturbedienbarkeit und beschriftete Formularfelder gehören trotzdem in jedes Theme.
Rechtsgrundlage für Tracking- und Marketing-Skripte im Shop
Analytics, Remarketing und Conversion-Pixel dürfen erst nach aktiver Zustimmung laden. Praktisch heißt das: Consent-Verwaltung und Server-seitiges Tagging gehören in den Scope, sonst stehen nach dem Go-Live entweder Rechtsrisiko oder Datenlücken im Reporting.
Für wen wir Shops bauen
Wir sind eine Ein-Personen-Agentur mit Partnernetzwerk und Schwerpunkt auf erklärungsbedürftigen Sortimenten. Das passt zu bestimmten Vorhaben sehr gut und zu anderen erkennbar nicht.
B2B-Händler und Hersteller mit Katalogtiefe
Technische Sortimente, bei denen nach Norm, Werkstoff und Maß gesucht wird und Fachkunden eigene Konditionen haben. Hier gewinnen Suche, Facetten, Preisgruppen und eine Warenwirtschaft, die im Takt bleibt. FeNau ist genau dieser Fall: über 20.000 Artikel, Fachkunden und Endkunden in einem Checkout.
1.000–50.000 Artikel
Manufakturen und Marken im D2C
Überschaubares Sortiment, starke Produktfotografie, Saisongeschäft und Erzählbedarf zur Herkunft. Hier zählt, dass das Marketing Themenwelten und Kampagnen ohne Entwickler bespielen kann — wie bei Wilhelm Schweizer Zinnfiguren mit saisonalen Sortimenten und DE/EN-Checkout.
bis ca. 2.000 Artikel
Produkte ohne feste Artikelnummer
Wenn Format, Material und Auflage den Preis rechnen, ist eine Variantenmatrix der falsche Weg. Dann braucht es einen Konfigurator mit Regelwerk und Live-Preis, bei Printvertise über 400 konfigurierbare Artikel in acht Gruppen auf Medusa und Next.js.
Fertigung, Werbetechnik, Sonderbau
Wann Sie besser jemand anderen fragen
- —Ihr Shop soll mit einem Budget unter 8.000 € starten. Dafür ist ein gemietetes Standard-Theme auf Shopify der ehrlichere Weg — wir würden Ihnen Architektur verkaufen, die Sie in dieser Phase nicht brauchen.
- —Sie betreiben reines Dropshipping ohne eigene Produktdaten. Unsere Arbeit beginnt bei Datenmodell, Attributen und Pflichtangaben; wenn der Lieferant den Katalog vorgibt, bleibt für uns zu wenig Hebel.
- —Sie suchen laufende Performance-Marketing-Betreuung mit Google Ads und Meta. Wir entwickeln Shops, Feeds und Tracking-Grundlagen; Kampagnensteuerung und Mediabudget machen Spezialisten besser.
- —Sie erwarten 24/7-Rufbereitschaft am Black Friday mit vertraglicher Reaktionszeit unter einer Stunde. Wir arbeiten mit definierten Servicezeiten und vereinbaren vor Peak-Terminen ein Bereitschaftsfenster, aber keinen Schichtbetrieb.
- —Sie wollen ausschließlich über Marktplätze verkaufen und keinen eigenen Shop betreiben. Einen Connector bauen wir gern, aber ohne eigenen Shop als führendes System fehlt die Grundlage für den Rest unserer Leistung.
Was Onlineshop-Entwicklung kostet
Wir arbeiten mit Festpreisen nach einem Scope-Workshop und rechnen in Etappen ab, nicht über einen offenen Stundenzettel. Die Spannen unten sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten und gelten netto; verbindlich wird der Preis, wenn Artikelanzahl, Preislogik, Integrationen und Migrationsumfang geklärt sind. Nicht enthalten sind laufende Plattformkosten: Shopware-Lizenzen und Shopify-Abo werden direkt beim Hersteller bezahlt, Hosting kommt separat. Medusa hat keine Plattformlizenz, aber Hosting, Zahlungsgebühren und Wartung bleiben — Details dazu auf /medusa. Die Migration historischer Daten rechnen wir nach Aufwand, weil die Datenqualität im Altsystem den Umfang bestimmt.
Stand: September 2026 · Festpreis nach Scope
Shopify D2C
Markenshop für Endkunden mit Custom Theme, optimiertem Checkout und SEO-Basis. Go-Live typisch in 4–8 Wochen.
- ·Custom Theme auf schlanker Basis statt Standard-Theme mit ungenutzten Sections
- ·Produktimport, Zahlungsanbieter, Versandzonen und Steuerlogik
- ·Checkout- und Warenkorb-Optimierung inklusive Express-Zahlarten
- ·SEO-Basis: Kategorie- und Produkt-URLs, Metadaten, Product- und Breadcrumb-Markup
- ·Consent-Verwaltung, Conversion-Tracking und Schulung des Teams
Beispiel: Markenanbieter mit rund 200 Artikeln, zwei Sprachen und internationalem Versand liegt in der Mitte der Spanne. Nach oben treiben zusätzliche Apps, Abo-Logik und ein Content-Hub neben dem Shop. Leistungen und Stufen im Detail auf /shopify.
Shopware 6 B2B
Fachhandelsshop mit Custom Theme, Preisgruppen, Staffelpreisen und tiefer Kategoriestruktur für große Sortimente.
- ·Custom Theme in Twig und SCSS, abgestimmt auf Sortimentslogik statt auf ein Layoutraster
- ·Mehrstufige Kategoriebäume, Facettensuche nach technischen Attributen
- ·Preisgruppen, Staffelpreise, Nettodarstellung und Freigaben für angemeldete Fachkunden
- ·B2B- und B2C-tauglicher Checkout mit transparenter Netto- und Bruttoaufschlüsselung
- ·Eigene Plugins in Symfony, wo kein Standard greift, mit Tests für die Preislogik
Beispiel: FeNau (fenau.eu): über 20.000 Metallbau-Artikel, Custom Theme in technischer „Blueprint“-Optik, integrierte Konfiguratoren für Gitterrost und Schiebetor, Zusatzservices wie Rohrbiegeservice und Sonderanfertigungen. Der Kundenshop führt den Trusted-Shops-Käuferschutz mit einer Bewertung von 4,83 Sternen. Dokumentiert unter /referenzen/fenau-shop.
Shop plus ERP-Integration
Shop und Warenwirtschaft als ein System, auf Wunsch mit Marktplatz-Anbindung. Die obere Grenze bestimmen Anzahl und Zustand der Fremdsysteme.
- ·Schnittstellenkatalog und Festlegung des führenden Systems je Datenfeld
- ·Synchronisation von Artikel, Preis, Bestand, Bestellung, Lieferschein und Rechnung
- ·Anbindung an Microtech Büro+, SAP oder DATEV, je nach vorhandener Landschaft
- ·Marktplatz-Connector mit Warteschlangen, Wiederholungen und Job-Protokoll
- ·Dashboard mit Kennzahlen, Betriebshandbuch und Go-Live-Checkliste
Beispiel: OBI-Connector: bidirektionale Kopplung zwischen Shopware 6 und dem OBI-Marktplatz auf Mirakl-Basis. Shopware bleibt führendes System und pusht Produkt, Preis und Bestand, Webhooks spielen Bestellungen und Retouren zurück. Laut Projektdokumentation über 1.700 ausgeführte Sync-Jobs bei 216 gepflegten Mappings und einer Erfolgsquote von 90,7 %. Beschrieben unter /referenzen/obi-shopware-connector.
Unverbindliche Richtwerte netto, projektabhängig. Verbindlich wird der Preis nach dem Scope-Workshop und dann als Festpreis in Etappen.
Was den Preis nach oben treibt
Die Spanne oben entsteht nicht zufällig. Diese sechs Faktoren erklären, warum ein Projekt am unteren oder am oberen Ende liegt.
Produktanzahl und Varianten
Nicht die Artikelzahl selbst kostet, sondern die Attributstruktur dahinter. Zehn technische Attribute pro Artikel bedeuten Mapping, Facetten, Filterlogik und Pflichtangaben je Warengruppe. Bei Varianten kommt die Frage hinzu, ob jede Kombination eine eigene Artikelnummer bekommt oder zur Laufzeit gerechnet wird.
B2B-Preislogik und Preisgruppen
Preisgruppen, Staffeln, kundenindividuelle Konditionen, Mindestbestellmengen und Nettodarstellung greifen ineinander. Jede Regel muss gegen echte Beispielrechnungen aus der Buchhaltung geprüft werden, weil ein falscher Preis pro Bestellung Geld kostet und nicht erst beim Jahresabschluss auffällt.
Migration und Redirects
Der Neubau ist kalkulierbar, der Umzug ist der Risikoposten. Enthalten sind Artikel-, Kunden- und Bestellhistorie, ein Staging-Shop zum Abgleich, die vollständige Redirect-Map auf inhaltliche Gegenstücke und ein Monitoring-Fenster nach dem Go-Live. Historische Daten rechnen wir nach Aufwand, weil die Qualität im Altsystem den Umfang bestimmt.
Konfiguratoren
Ein Konfigurator ist Software im Shop, keine Produktseite mit Auswahlfeldern. Regelwerk, Plausibilitätsprüfungen, Preisformel, Übergabe als Warenkorbposition und optional Datei-Upload oder 3D-Vorschau bestimmen den Aufwand. Beispiele und Abgrenzung stehen unter /produktkonfiguratoren.
Marktplatz-Anbindungen
Jeder Marktplatz hat eigene Kategoriebäume, Attributpflichten und Bestellabläufe. Der Aufwand liegt weniger in der Übertragung als im Mapping und im Betrieb: Was passiert bei einem abgelehnten Import, einer Retoure oder einem Preisfehler? Ohne Job-Protokoll und Fehlerlog ist der Anschluss ein Blindflug.
Laufende Plattform- und Betriebskosten
Hosting, Updates mit Testlauf vor dem Deployment, Verfügbarkeits-Monitoring und ein kleines Änderungsbudget. Dazu kommen je Plattform Shopware-Lizenz oder Shopify-Abo und in jedem Fall die Gebühren der Zahlungsanbieter. Ein nicht gepflegter Shop ist nach zwei bis drei Jahren nicht mehr wirtschaftlich aktualisierbar, weil zu viele Versionssprünge gleichzeitig anstehen.
Shopify, Shopware 6 oder Medusa
Alle drei Plattformen sind legitime Entscheidungen, und wir bauen alle drei. Die Frage ist nicht, welche besser ist, sondern welche zu Geschäftsmodell, Preislogik und Betriebsmodell passt. Wir verdienen an keiner der drei mehr als an den anderen.
| Kriterium | Shopify | Shopware 6 | Medusa |
|---|---|---|---|
| Laufende Plattformkosten | Monatsabo plus Transaktionsgebühren, Hosting inklusive | Lizenz je Edition, Hosting separat | keine Plattformlizenz, Hosting und Wartung separat |
| B2B-Preislogik und Preisgruppen | über B2B-Funktionen und Apps abbildbar, bei Sonderregeln Custom App | im Standard vorgesehen: Preisgruppen, Staffeln, Nettoanzeige | frei programmierbar, weil die Preisregel im Projekt liegt |
| Geschwindigkeit bis zum Go-Live | typisch 4–8 Wochen für einen Custom-Theme-Shop | typisch 10–16 Wochen mit Theme, Preislogik und Migration | abhängig von der Verkaufslogik, weil Checkout und Storefront gebaut werden |
| Eingriffstiefe in den Checkout | gehosteter Checkout, Anpassung im vorgegebenen Rahmen | eigene Kasse, über Plugins und Templates anpassbar | vollständig eigener Checkout inklusive Upload und Rabattlogik |
| ERP-Anbindung | über Connector-Apps oder eigene Middleware | verbreitete Anbindungen im DACH-Raum, etwa Microtech Büro+ | eigene Schnittstelle, dafür ohne Plattformvorgaben |
| Hosting-Verantwortung | beim Anbieter | bei Ihnen oder Ihrer Agentur | bei Ihnen oder Ihrer Agentur |
| Verfügbarkeit von Erweiterungen | großes App-Ökosystem, meist im Monatsabo | großes Plugin-Ökosystem mit DACH-Bezug, meist Kauf plus Update-Pflege | kleines Ökosystem, Sonderlogik entsteht im Projekt |
| Entwickleraufwand | gering im Setup, steigt mit jeder Sonderanforderung | mittel, dafür sind B2B-Anforderungen im Standard abgedeckt | hoch im Bau, weil Storefront und Checkout selbst entstehen |
Kurz: D2C mit klarer Marke und schnellem Launch spricht für Shopify. B2B mit Preisgruppen, ERP und DACH-Sortiment spricht für Shopware 6 — deshalb liegt hier unser Schwerpunkt. Wenn die Preisregel selbst das Produkt ist, spricht das für Medusa. Die ausführlichen Plattformseiten stehen auf /shopify und /medusa.
Die Plattformentscheidung fällt vor dem ersten Sprint
Wir beginnen jedes Shop-Projekt mit derselben Frage: Was macht bei Ihnen den Preis, und wer soll ihn sehen? Aus der Antwort folgt die Plattform fast von allein. Wenn ein Listenpreis für alle gilt und der Versand international laufen soll, ist Shopify der kürzeste Weg. Wenn Fachkunden eigene Konditionen haben, netto rechnen und das ERP den Bestand vorgibt, ist Shopware 6 der Standard im DACH-Raum. Wenn der Preis erst nach einer Konfiguration existiert, gehört die Regel in eigenen Code, und dann ist Medusa die passende Basis.
Diese Reihenfolge klingt banal, wird aber oft umgekehrt gegangen. Dann steht die Plattform am Anfang, weil ein Bekannter sie empfohlen hat, und die Preislogik wird nachträglich hineingebogen — über drei Apps im Monatsabo, die beim nächsten Plattform-Update brechen. Wir sind Shopware 6 Advanced Developer über die Runourcode GmbH und offizieller Shopify Partner. Beide Zertifizierungen liegen vor, an beiden Plattformen verdienen wir gleich viel, und genau deshalb können wir die Empfehlung an Ihrem Geschäftsmodell festmachen statt an unserer Kompetenzlücke.
Was diese Seite nicht leistet: eine vollständige Beschreibung jeder Plattform. Leistungen, Preisstufen und Referenzen zu Shopify stehen auf /shopify, die Medusa-Seite mit dem Printvertise-Projekt auf /medusa. Hier geht es um das, was alle Shop-Projekte teilen — Datenmodell, Preislogik, Migration, Integration und die Pflichtangaben, die seit 2024 und 2025 dazugekommen sind.
- Shopify: D2C, schneller Go-Live in 4–8 Wochen, internationale Expansion
- Shopware 6: B2B, Preisgruppen und Staffeln, ERP-Nähe, DACH-Plugin-Ökosystem
- Medusa: eigener Checkout und eigene Preisregel, keine Plattformlizenz
- Entscheidungskriterium ist die Preislogik, nicht die Artikelanzahl
- Die Empfehlung steht im Scope-Dokument, bevor der Festpreis fällt
Was ein B2B-Shop können muss
Ein B2B-Shop ist kein D2C-Shop mit Gewerbe-Häkchen. Er muss Preisgruppen kennen, damit ein Fachbetrieb andere Konditionen sieht als ein Endkunde. Er muss Staffelpreise beherrschen, weil ab einer bestimmten Menge ein anderer Betrag gilt. Er muss netto anzeigen, weil Einkäufer so rechnen, und trotzdem brutto ausweisen, sobald ein Endkunde bestellt. Und er muss Inhalte hinter einer Anmeldung freigeben können — technische Zeichnungen, CAD-Dateien, Datenblätter, die nicht in den Index gehören.
Bei FeNau laufen genau deshalb beide Zielgruppen über einen Checkout: Endkunden bestellen im Standardweg, Fachbetriebe mit eigenen Konditionen, und Warenkorb sowie Kasse weisen Netto- und Bruttosumme, Versandkosten und Steuer getrennt aus. Für angemeldete Fachkunden werden zusätzliche Informationen wie CAD-Daten freigeschaltet. Das ist kein Sonderwunsch, sondern der Regelfall im technischen Handel — und der Grund, warum wir für solche Sortimente Shopware 6 empfehlen, wo diese Mechanik im Standard vorgesehen ist.
Die zweite Hälfte eines B2B-Shops ist die Auffindbarkeit im Sortiment. Bei über 20.000 Artikeln entscheidet die Suche, nicht die Startseite. Die Facetten müssen der Denkweise der Zielgruppe folgen: Werkstoff, Abmessung, Bohrung, Maschenweite, Oberfläche. Wer stattdessen nach Marketing-Begriffen filtert, verliert den Fachkunden im dritten Klick. Dazu gehören mehrstufige Kategoriebäume je Warengruppe und visuelle Einstiegskacheln, damit Sortimentstiefe nicht als Überforderung ankommt.
Wo Maß und Material den Preis rechnen, endet die Produktseite und beginnt ein Konfigurator. Bei FeNau sind Gitterrost- und Schiebetor-Konfigurator direkt im Shop integriert und schreiben das Ergebnis als Warenkorbposition weiter, bei Printvertise trägt der Konfigurator über 400 Artikel in acht Gruppen. Regelwerk und Preisformel testen wir gegen echte Beispielkalkulationen, bevor die Oberfläche entsteht. Details dazu unter /produktkonfiguratoren.
- Preisgruppen, Staffelpreise und kundenindividuelle Konditionen
- Netto- und Bruttodarstellung getrennt in Warenkorb und Kasse
- Freigaben für angemeldete Fachkunden, etwa CAD-Daten und Datenblätter
- Facetten nach technischen Attributen statt nach Marketing-Kategorien
- Konfiguratoren mit getestetem Regelwerk statt Variantenmatrix
ERP, Marktplätze und eine Produktdatenbasis
Ein Shop ohne Anbindung an die Warenwirtschaft erzeugt Arbeit statt sie abzunehmen. Deshalb klären wir früh, welches System je Datenfeld führend ist: Preise und Bestände kommen üblicherweise aus dem ERP, Beschreibungen und Bilder aus dem Shop oder einem PIM, Bestellungen laufen in die Gegenrichtung. Erst wenn diese Richtung schriftlich feststeht, wird die Schnittstelle gebaut. Ohne diese Festlegung entstehen Systeme, die sich gegenseitig überschreiben, und niemand kann sagen, welcher Wert stimmt.
Angebunden haben wir unter anderem Microtech Büro+, SAP und DATEV — von der Bestellung bis zum Packtisch. Technisch arbeiten wir mit Warteschlangen, Wiederholungen und einem Protokoll je Vorgang statt mit direkten Aufrufen, weil Fremdsysteme ausfallen und Nachtläufe abbrechen. Was fachlich hinter diesen Integrationen steht, beschreiben wir ausführlich unter /softwareentwicklung; im Shop-Projekt ist es der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird.
Marktplätze folgen derselben Logik, nur mit fremden Regeln. Der OBI-Connector zeigt das Muster: Shopware 6 bleibt führendes System und pusht Produkt, Preis und Bestand an den OBI-Marktplatz auf Mirakl-Basis, Webhooks spielen Bestellungen und Retouren zurück. Ein Dashboard zeigt Kennzahlen und Job-Log, ein Betriebshandbuch und eine Go-Live-Checkliste gehören zur Übergabe. Laut Projektdokumentation lagen über 1.700 ausgeführte Sync-Jobs bei 216 gepflegten Mappings und einer Erfolgsquote von 90,7 %.
Für Amazon, Otto und Kaufland gilt derselbe Grundsatz: Die Feeds entstehen aus derselben Produktdatenbasis wie der Shop, nicht aus separat gepflegten Tabellen. Jeder Kanal bekommt sein eigenes Mapping, aber nur eine Quelle. Das ist der Unterschied zwischen einem Kanal mehr und einer Pflegebaustelle mehr. Branchenkontext und typische Anforderungen dazu stehen unter /branchen/e-commerce.
- Führendes System je Datenfeld schriftlich festlegen, bevor entwickelt wird
- Microtech Büro+, SAP und DATEV von der Bestellung bis zum Packtisch
- Warteschlangen, Wiederholungen und Job-Protokoll statt direkter Aufrufe
- Marktplatz-Feeds für Amazon, Otto und Kaufland aus einer Produktdatenbasis
- Übergabe mit Dashboard, Betriebshandbuch und Go-Live-Checkliste
Relaunch und Migration ohne Umsatzeinbruch
Der häufigste vermeidbare Schaden bei einem Shop-Relaunch ist eine geänderte URL-Struktur ohne vollständige Weiterleitungen. Die alten Kategorie- und Produktadressen sind bei Google eingeführt, teils seit Jahren, und landen nach dem Umzug auf Fehlerseiten. Was folgt, ist berechenbar: Fehlermeldungen in der Search Console, verlorene Rankings auf genau den Kategorieseiten, die Umsatz bringen, und ein Einbruch, der Monate zur Erholung braucht.
Unser Vorgehen ist unspektakulär. Vor dem Umbau exportieren wir alle indexierten URLs aus der Search Console und aus einem Crawl, dazu die organischen Einstiegsseiten der letzten zwölf Monate. Daraus entsteht eine vollständige Redirect-Map: jede alte Adresse zeigt per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück, nicht pauschal auf die Startseite. Artikel, die es nicht mehr gibt, bekommen die passende Kategorie als Ziel oder werden bewusst abgeschaltet. Parallel läuft ein Staging-Shop zum Datenabgleich, bevor der DNS-Wechsel kommt.
Migriert werden nicht nur Artikel, sondern Varianten, Attribute, Kundenkonten mit Preisgruppen und die Bestellhistorie. Genau hier entscheidet die Datenqualität im Altsystem über den Aufwand, weshalb wir diesen Teil nach Aufwand rechnen und nicht pauschal. Der Relaunch für Wilhelm Schweizer Zinnfiguren lief aus einem Legacy-Shop mit schwacher Mobile-Performance und hohem Wartungsaufwand nach Shopware 6, mit Custom Theme in Twig und SCSS, Bild- und Performance-Optimierung, SEO-freundlichen Kategorie- und Produkt-URLs und mehrsprachigem Checkout für DE und EN.
Nach dem Go-Live läuft ein Monitoring-Fenster: Index-Abdeckung, Fehlerseiten, Rankings der wichtigsten Kategorieseiten und die Ladezeiten aus Felddaten. Dieses Fenster ist Teil des Angebots, keine Zusatzleistung. Ein Relaunch ist erst fertig, wenn Sichtbarkeit und Conversion wieder auf dem alten Stand oder darüber liegen — alles davor ist ein Deployment, kein Ergebnis. Das Projektergebnis bei Zinnfiguren war laut Projekt eine deutlich verbesserte Mobile-Performance und redaktionelle Unabhängigkeit für Saisonkampagnen; dokumentiert unter /referenzen/zinnfiguren-shop.
- Bestandsaufnahme aus Search Console, Crawl und Analytics vor dem Umbau
- Vollständige 301-Matrix auf inhaltliche Gegenstücke, keine Sammelweiterleitung
- Staging-Shop zum Datenabgleich vor dem DNS-Wechsel
- Migration von Varianten, Attributen, Preisgruppen und Bestellhistorie
- Monitoring-Fenster nach dem Go-Live im Angebot enthalten
Pflichtangaben gehören ins Datenmodell, nicht in den Footer
Zwei Regelwerke haben die Anforderungen an Shops in den letzten Jahren spürbar verschoben, und beide betreffen Produktdaten statt Rechtstexte. Die EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 ist seit dem 13. Dezember 2024 anwendbar und verlangt für Online-Angebote unter anderem Angaben zu Hersteller und verantwortlicher Person in der EU sowie Warnhinweise. Das sind Felder am Artikel, ausgegeben auf der Produktdetailseite — bei fünfstelligen Artikelzahlen also eine Frage des Datenmodells und der Pflegeprozesse, nicht eine Frage des Impressums.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr; für Dienstleistungen gibt es eine Ausnahme für Kleinstunternehmen. Ob ein einzelner Shop darunterfällt, ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten. Technisch bauen wir Themes grundsätzlich mit ausreichenden Kontrasten, durchgängiger Tastaturbedienbarkeit, sichtbarem Fokus und korrekt beschrifteten Formularfeldern, weil Nachrüsten in einem fertigen Theme regelmäßig teurer ist als saubere Komponenten von Anfang an.
Dazu kommt die Einwilligung für Tracking. Analytics, Remarketing und Conversion-Pixel dürfen nach der DSGVO erst nach aktiver Zustimmung laden. Praktisch heißt das: Consent-Verwaltung, saubere Auslösung der Skripte und eine Entscheidung darüber, welche Messung serverseitig erfolgt. Wer das nach dem Go-Live nachbaut, hat entweder ein Rechtsrisiko oder ein Reporting mit Lücken — und in beiden Fällen keine belastbare Grundlage, um über Conversion-Optimierung zu reden.
- GPSR-Felder als Artikelattribute modellieren, nicht als Freitext pflegen
- Warnhinweise und Herstellerangaben auf der Produktdetailseite ausgeben
- Kontraste, Fokus, Tastaturbedienung und Formularbeschriftung im Theme
- Consent-Verwaltung und Tracking-Auslösung im Scope, nicht als Nachtrag
Projekte, die Sie ansehen können

LeadCollect — B2B-Lead- & Recovery-Plattform
SaaS-Plattform, die anonyme B2B-Website-Besucher identifiziert und Warenkorbabbrecher zurückgewinnt …

Printvertise — Medusa-Shop für Werbetechnik
Headless-Onlineshop printvertise.de auf Medusa mit Next.js-Storefront: über 400 konfigurierbare Arti…

Wilhelm Schweizer Zinnfiguren
Shopware-6-Shop für die traditionsreiche Zinnmanufaktur (seit 1796): Custom Theme, Manufaktur-Storyt…
Ablauf eines Onlineshop-Entwicklung-Projekts
Vier Etappen mit Dauerangabe und einem Ergebnis pro Etappe. Ein Shopify-D2C-Shop ist typisch in 4–8 Wochen live, ein Shopware-6-B2B-Projekt mit Migration liegt bei 10–16 Wochen, gerechnet ab freigegebenen Produktdaten. Der häufigste Verzögerungsgrund sind unvollständige Artikeldaten, nicht die Entwicklung.
- 011–2 Wochen
Shop-Audit
Ist-Shop, Sortimentsstruktur, ERP-Landschaft, Marktplätze und Conversion-Lücken aufnehmen. Bei bestehenden Shops dazu ein Crawl, ein Blick in die Search Console und eine Stichprobe der Produktdatenqualität.
Ergebnis: Scope-Dokument mit Plattformempfehlung, Schnittstellenliste und Festpreis
- 022–3 Wochen
Konzept & Design
UX für Kategorie, Produkt und Checkout, Kategorie-SEO mit Keyword-Zuordnung je Ebene, Preislogik und Datenmodell inklusive Pflichtangaben. Design im abgestimmten Designsystem, nicht als Theme-Auswahl.
Ergebnis: Kategoriebaum, Attributmodell, Preisregeln und abgestimmter Designentwurf
- 036–12 Wochen
Entwicklung & Migration
Theme und Plugins, Preisgruppen und Facetten, Schnittstellen zu ERP und Marktplätzen, Datenmigration im Staging-Shop, Performance-Budget und Tests der Preislogik gegen echte Beispielrechnungen.
Ergebnis: Abnahmefähiger Staging-Shop inklusive Redirect-Map und Testbestellungen
- 04laufend
Launch & Growth
DNS-Wechsel, Search-Console-Einrichtung, Feed-Optimierung für Marktplätze, dann Monitoring von Index-Abdeckung, Fehlerseiten und Ladezeiten aus Felddaten sowie A/B-Tests an Produktseite und Checkout.
Ergebnis: Live-Shop, Betriebshandbuch, Schulung und Repository-Zugang
Förderung für Digitalisierungsvorhaben in Bayern
Für bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten kann der Digitalbonus einen Teil der Kosten abdecken. Entscheidend ist die Reihenfolge.
Digitalbonus Bayern (Standard)
bis 7.500 €Bayern · unter 50 Beschäftigte
Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben für Digitalisierungsvorhaben — etwa Einführung oder Verbesserung digitaler Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. Antragsberechtigt sind bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme. Laufzeit des Programms bis 31.12.2027.
Programm beim Fördergeber →Digitalbonus Bayern Plus
bis 30.000 €Bayern · besonderer Innovationsgehalt
Für Vorhaben mit nachgewiesenem Innovationsgehalt, ebenfalls bis zu 50 % Fördersatz. Der Neuheitsgrad muss im Antrag detailliert beschrieben werden; in Grenzfällen entscheidet ein Expertengremium der Bezirksregierung. Plus ist während der Programmlaufzeit nur einmal möglich und nicht mit dem Standard für dieselbe Maßnahme kombinierbar.
Programm beim Fördergeber →Stand: September 2026. Über Bewilligung, Höhe und Bedingungen entscheidet allein die Förderstelle — wir liefern die technische Leistungsbeschreibung und das Angebot für den Antrag, keine Förderberatung.
Onlineshop-Entwicklung — Begriffe kurz erklärt
Die Begriffe, die in Angeboten und Gesprächen ständig vorkommen und selten erklärt werden.
- Preisgruppe
- Zuordnung von Kunden zu einem eigenen Preisniveau, damit ein Fachbetrieb andere Konditionen sieht als ein Endkunde. In Shopware 6 im Standard vorgesehen und die Grundvoraussetzung dafür, dass ein B2B-Shop den Außendienst entlastet statt ihn zu ergänzen.
- Staffelpreis
- Preis, der ab einer definierten Abnahmemenge gilt. Staffeln greifen mit Preisgruppen, Mindestbestellmengen und Aktionsrabatten ineinander, weshalb die Kombination gegen echte Beispielrechnungen aus der Buchhaltung geprüft werden muss.
- Headless Commerce
- Trennung von Commerce-Backend und Storefront: Produkte, Warenkorb und Bestellung liegen in der Plattform, die Oberfläche entsteht separat, bei uns in Next.js. Gibt Design- und Performance-Freiheit, erhöht aber den Entwicklungs- und Betriebsaufwand.
- PIM
- Product Information Management, das System für Beschreibungen, Attribute, Medien und Übersetzungen. Es beantwortet die Frage, welches System je Datenfeld führend ist — eine Frage, die vor der ersten Schnittstelle geklärt sein muss.
- GPSR
- EU-Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988, anwendbar seit dem 13. Dezember 2024. Sie verlangt für Online-Angebote unter anderem Angaben zu Hersteller und verantwortlicher Person in der EU sowie Warnhinweise und wirkt damit direkt auf Produktdatenmodell und Produktdetailseite.
- Redirect-Map
- Vollständige Zuordnung aller alten Kategorie- und Produkt-URLs auf ihre neuen Gegenstücke als dauerhafte 301-Weiterleitung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass ein Shop-Relaunch keine Rankings und damit keinen organischen Umsatz kostet.
Onlineshop-Entwicklung nach Branche
Service×Branche — eine getrennte Achse von Service×Stadt, ohne kombinierte URLs.
Alle Branchen →Produktkonfiguratoren
Regel-Engine, Live-Preis, 3D-Vorschau, Shopware-Anbindung — Referenz FeNau Gitterrost und Bavarian Signs 3D-Leuchtreklame.
Shopify Agentur
Offizieller Shopify Partner: D2C-Stores, Custom Themes, Headless mit Next.js, Migration und Custom Apps — ab ca. 12.000 €, Go-Live in 4–8 Wochen.
Shop ohne Plattformlizenz
Medusa und Next.js, wenn Format und Material den Preis machen. Eigener Checkout, keine Shop-Lizenz. Hosting und Wartung bleiben. Referenz: Printvertise.
Onlineshop-Entwicklung nach Stadt
Stadt-Landingpages mit lokalem Marktkontext, branchenspezifischen Leistungen und echten Referenzen. Sitz ist und bleibt Langenzenn — Entfernung und Servicegebiet stehen auf jeder Seite.
Alle Standorte →Onlineshop-Entwicklung — häufige Fragen
Plattform & Technik
Shopware 6 für B2B, komplexe Preislogik, Preisgruppen und den DACH-Markt. Shopify für schnelle D2C-Go-Lives und internationale Expansion. Medusa, wenn Checkout und Preisregel im eigenen Code liegen sollen — ohne Plattformlizenz, aber mit Hosting, Zahlungsgebühren und Wartung. Entscheidungskriterium ist die Preislogik, nicht die Artikelanzahl. Die ausführlichen Plattformseiten stehen auf /shopify und /medusa.
Kosten & Förderung
Migration, ERP & Recht
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