Hirnworx
Was kostet Webentwicklung 2026?

Was kostet Webentwicklung 2026?

Einfache Websites kosten bei Hirnworx 2.000–3.000 €, Multipager ab ca. 5.000 €, Corporate Websites ab 8.000 € (typisch 8.000–18.000 €). SEO-Landingpage-Systeme liegen bei 12.000–30.000 €, Web-Apps und Konfiguratoren ab 15.000 €. Dazu kommt der laufende Betrieb ab 150 € im Monat. Alle Angaben netto, Stand September 2026; den verbindlichen Festpreis nennen wir nach einem Scope-Workshop.

· Aktualisiert: · 12 Min. Lesezeit · David De Matteo

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • ·Website-Stufen: einfache Site 2.000–3.000 €, Multipager ab ca. 5.000 €, Corporate ab 8.000 €. Darüber: SEO-Landingpage-System 12.000–30.000 €, Web-App/Konfigurator ab 15.000 € (netto, Stand September 2026).
  • ·Nicht das Template kostet, sondern der Inhalt: Redaktion schlägt je nach Tiefe mit 150–600 € pro Seite zu Buche und ist bei Landingpage-Systemen der größte Einzelposten.
  • ·Sechs Treiber erklären fast jede Abweichung nach oben: Seitenanzahl, Schnittstellen (+2.000–8.000 € je System), Mehrsprachigkeit (+20–35 %), Migration (+1.500–5.000 €), Barrierefreiheit nach BFSG (+8–15 %) und der Betrieb ab 150 €/Monat.
  • ·Der Digitalbonus Bayern übernimmt bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben, im Standard bis 7.500 € und im Plus bis 30.000 €. Der Antrag muss vor der Auftragserteilung gestellt sein, sonst entfällt die Förderung endgültig.
  • ·Ein zu günstiges Angebot spart fast immer an denselben Stellen: Redirect-Konzept, strukturierte Daten, Barrierefreiheit und Betrieb. Diese Posten verschwinden nicht, sie werden nur später und teurer bezahlt.

Warum dieselbe Frage drei verschiedene Antworten hat

Unter dem Wort Webentwicklung laufen mehrere Produkte mit unterschiedlicher Kostenstruktur. Eine einfache Website oder ein Multipager ist ein klarer Auftritt mit begrenzter Seitenzahl. Eine Corporate Website ist ein Publikationssystem mit Designsystem und SEO-Fundament. Ein Landingpage-System skaliert Städte und Branchen. Eine Web-App ist Software im Browser: Eingaben verändern Zustände.

Der zweite Grund für die Streuung ist, dass ein Angebot selten nur Programmierung enthält. Texte, Bilder, Schnittstellen zu bestehenden Systemen, der Umzug einer alten Seite und das Barrierefreiheitsniveau sind eigenständige Aufwände. Je nachdem, wie viel davon beim Kunden liegt und wie viel bei der Agentur, verschiebt sich derselbe Funktionsumfang spürbar.

Der dritte Grund steht in keinem Angebot: die Zeit nach dem Go-Live. Hosting, Abhängigkeits-Updates, Monitoring und Inhaltspflege laufen weiter, ob sie eingeplant sind oder nicht. Wer sie beim Vergleich zweier Angebote ausblendet, vergleicht zwei unterschiedlich lange Zeiträume miteinander.

  • ·Einfache Website / Multipager: klarer Auftritt, begrenzte Seitenzahl. Erfolg misst sich an Anfragen und Verständlichkeit.
  • ·Corporate Website: Sie wollen gefunden werden und Anfragen bekommen. Erfolg misst sich an Sichtbarkeit und Anfragen pro Monat.
  • ·Landingpage-System: Sie bedienen viele Städte, Branchen oder Anwendungsfälle mit einem Standort. Erfolg misst sich an indexierten URLs und Rankings je Achse.
  • ·Web-App oder Konfigurator: Nutzer geben Daten ein, die etwas verändern. Erfolg misst sich an Nutzung und eingesparter Bearbeitungszeit.

Kosten nach Projekttyp

Die folgenden Spannen sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Projekten, netto und ohne Fremdkosten wie Lizenzen oder Bildrechte. Sie sind bewusst als Bereich angegeben, weil der verbindliche Preis erst nach dem Scope-Workshop feststeht: Seitenanzahl, Integrationen und Redaktionsaufwand entscheiden, an welchem Ende der Spanne ein Projekt landet.

ProjekttypPreis nettoWas darin enthalten ist
Einfache Website2.000–3.000 €1–5 Seiten, responsives Layout, Kontakt, grundlegendes SEO, Übergabe
Multipagerab ca. 5.000 €6–12 Seiten, Leistungsstruktur, SEO-Fundament, Formulare, leichte Pflege
Corporate Website8.000–18.000 €8 bis 25 Seiten, Informationsarchitektur und Wireframes, eigenes Design statt Templatevorlage, Next.js mit statischer Generierung, Metadaten und Schema.org je Seitentyp, Sitemap und Search-Console-Einrichtung
SEO-Landingpage-System12.000–30.000 €Keyword- und Wettbewerbsanalyse vor dem ersten Template, Datenschicht mit eigenem Inhalt je Seite, Indexierbarkeits-Regel im Code, interne Verlinkung mit maximal drei Klicks Tiefe, IndexNow-Anbindung
Web-App / Konfiguratorab 15.000 €, oberes Ende rund 60.000 €Fachliche Modellierung und Regelwerk vor der Oberfläche, Frontend in React oder Next.js, eigenes Backend, Rollen und Rechte, Tests gegen echte Beispielkalkulationen, Übergabe mit Deploy-Pipeline
Laufender Betriebab 150 €/MonatHosting auf einer CDN-Plattform, Abhängigkeits-Updates mit Testlauf vor dem Deployment, Verfügbarkeits- und Fehler-Monitoring, kleines monatliches Änderungsbudget
Richtwerte netto, Stand September 2026. Verbindlicher Festpreis nach Scope-Workshop, abgerechnet in drei bis vier Etappen entlang sichtbarer Zwischenstände.

Was hinter den Spannen steckt

Eine Corporate Website landet am unteren Ende, wenn Texte und Bilder vom Kunden kommen, es eine Sprache gibt und das Kontaktformular per E-Mail zustellt. Sie landet am oberen Ende, wenn Produktdaten strukturiert gepflegt werden müssen, das Formular ins CRM schreibt und die Rechtstexte in zwei Sprachen vorliegen. Der Unterschied liegt nicht im Design, sondern in der Datenpflege.

Ein Landingpage-System kostet mehr als eine gleich große Website, weil jede erzeugte Seite einen eigenen Textkörper braucht. Systeme, die nur einen Ortsnamen austauschen, erzeugen Thin Content und werden häufig gar nicht erst indexiert. Bei Bavarian Signs sind es über 80 Stadtseiten mit eigenem Marktkontext, bei der Lightvertise-SEO-Plattform rund 1.000 Seiten. hirnworx.de läuft selbst auf diesem Muster.

Eine Web-App ist nach oben offen, weil der Regelumfang den Aufwand bestimmt, nicht die Anzahl der Bildschirme. Der FeNau-Gitterrost-Konfigurator rechnet aus Maß und Material einen Preis und zeigt das Ergebnis in 3D mit Three.js. Der Testaufwand für ein solches Regelwerk ist höher als der Bau der Oberfläche, weil ein Randfall mit zu niedrigem Preis pro Bestellung Geld kostet.

Woran Sie ein belastbares Angebot erkennen

Ein Angebot über Webentwicklung ist dann vergleichbar, wenn es den Umfang benennt statt nur das Ergebnis. Pauschalzeilen wie Website inklusive SEO sagen nichts darüber, ob strukturierte Daten, eine Redirect-Matrix oder ein Monitoring-Fenster enthalten sind. Fehlen diese Punkte, ist das Angebot nicht günstiger, sondern unvollständig: Die Arbeit fällt trotzdem an, nur später und als Nachtrag.

Besonders auffällig wird das bei sehr niedrigen Preisen. Ein Projekt, das deutlich unter der genannten Spanne liegt, spart fast immer an denselben vier Stellen. Das sind genau die Positionen, die man beim Abnahmetermin nicht sieht und ein halbes Jahr später in der Search Console.

  • ·Seitenliste mit Namen: welche Seiten entstehen, wer den Text liefert, wie viele Bilder pro Seite eingeplant sind.
  • ·Integrationen einzeln aufgeführt: welches Zielsystem, welche Authentifizierung, ob eine Testumgebung existiert.
  • ·Migration mit Weiterleitungsmatrix: jede alte URL auf ihr inhaltliches Gegenstück, nicht pauschal auf die Startseite.
  • ·Barrierefreiheit als Position, nicht als Behauptung: Kontrastsystem, Tastaturnavigation, Fokusreihenfolge, Formularbeschriftung.
  • ·Strukturierte Daten und Indexierbarkeit: welches Schema je Seitentyp, wer die Search Console einrichtet.
  • ·Betrieb nach dem Go-Live: Hosting, Updates, Monitoring, Änderungsbudget, jeweils mit Monatspreis.
  • ·Übergabe: Repository, Deployment-Pipeline, Dokumentation. Ohne diese drei Punkte kaufen Sie eine Abhängigkeit mit.

Vergleichen Sie Angebote nicht über die Endsumme, sondern über die Liste der enthaltenen Positionen. Zwei Zahlen sind erst dann vergleichbar, wenn dahinter derselbe Leistungsumfang steht.

Die sechs Kostentreiber mit ihrer Auswirkung in Euro

Fast jede Abweichung nach oben lässt sich auf sechs Faktoren zurückführen. Die Angaben beziehen sich auf unsere eigene Kalkulation und gelten zusätzlich zu den Basispreisen aus der Tabelle oben.

KostentreiberAuswirkungWarum der Aufwand entsteht
Seitenanzahl und Redaktionsbedarf+150–600 € pro SeiteNicht das Template kostet, sondern der Inhalt. Kommen Texte, Bilder und Strukturdaten von uns statt vom Kunden, steigt der Aufwand pro Seite deutlich. Bei Landingpage-Systemen ist das der dominierende Posten.
Schnittstellen zu Drittsystemen+2.000–8.000 € je SystemCRM, ERP, Warenwirtschaft, Newsletter oder Buchungssystem brauchen jeweils Authentifizierung, Feldmapping, Fehlerbehandlung und einen Testlauf mit echten Daten. Eine dokumentierte REST-API liegt unten, ein Altsystem ohne Sandbox oben.
Mehrsprachigkeit+20–35 %hreflang und Routing sind schnell erledigt. Der Aufwand steckt in der Pflege: doppelte Inhalte, übersetzte Metadaten, sprachabhängige Rechtstexte und eine getrennte Sichtbarkeitsbetrachtung je Markt.
Migration einer bestehenden Seite+1.500–5.000 €Der Neubau ist nicht das Problem, der Umzug ist es: vollständige Redirect-Map, Abgleich der alten Index-Abdeckung, Übernahme historischer Inhalte und ein Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen nach dem Go-Live.
Barrierefreiheit auf BFSG-Niveau+8–15 %Von Anfang an mitgebaut ist es ein Aufschlag auf Design und Komponenten. Nachträglich in eine fertige Seite eingebaut liegt der Aufwand erfahrungsgemäß beim Mehrfachen, weil Farbsystem und Komponentenstruktur angefasst werden müssen.
Laufender Betriebab 150 €/MonatHosting, Abhängigkeits-Updates, Monitoring und ein kleines Änderungsbudget. Ohne Pflege veraltet der Stack, und die erste Sicherheitslücke kostet mehr als drei Jahre Wartung.
Aufschläge aus unserer eigenen Kalkulation, netto, Stand September 2026.

Agentur, Freelancer oder Baukasten

Alle drei Wege sind legitim, und für einen Teil der Projekte ist der Baukasten die wirtschaftlich richtige Entscheidung. Unter zehn Seiten ohne Sichtbarkeitsziel würden wir Ihnen Architektur verkaufen, die Sie nicht brauchen. Interessant wird der Vergleich erst, wenn man die Posten mitrechnet, die in keinem der drei Angebote stehen.

Bei einem Baukasten ist das die Grenze der Plattform: Sie zahlen wenig und bekommen wenig Einfluss auf Ladeverhalten, strukturierte Daten und Skalierung. Beim einzelnen Freelancer ist es das Ausfallrisiko – Krankheit, Urlaub oder ein größerer Folgeauftrag können ein Projekt um Wochen verschieben, und es gibt niemanden, der übernimmt. Bei einer Agentur ist es die Einarbeitungszeit, die Sie über den Projektpreis mitfinanzieren, und im ungünstigen Fall ein proprietäres System, das den Wechsel teuer macht.

KriteriumBaukastenEinzelner FreelancerAgentur mit Netzwerk
KostenstrukturMonatliches Abo, kaum ProjektkostenProjektpreis oder Stundensatz, meist ohne BetriebspaketProjektpreis plus optionaler Betrieb, bei uns Festpreis in Etappen
Versteckter PostenSie bauen und pflegen selbst, die Arbeitszeit taucht nirgends aufAusfallrisiko und fehlende VertretungEinarbeitung und Abstimmung, im ungünstigen Fall ein proprietäres System
Skalierung auf 100+ SeitenManuell, praktisch nicht sinnvollMöglich, hängt an einer PersonProgrammatisch mit Indexierbarkeits-Regel
Eigene Logik und SchnittstellenKaum möglichMöglich, je nach ProfilEigenes Backend, Tests für die Rechenlogik
Barrierefreiheit und SchemaRudimentär, plattformabhängigAbhängig vom Können der PersonAls eigene Position kalkulierbar und prüfbar
AnbieterwechselExport meist unvollständigAbhängig von DokumentationBei uns: Repository, Pipeline und Dokumentation gehören Ihnen
Qualitativer Vergleich der drei Wege. Preise nennen wir nur für unsere eigenen Leistungen.

Die laufenden Kosten, die im Angebot fehlen

Der Betrieb ist der günstigste Teil eines Website-Projekts und der, an dem am häufigsten gespart wird. Das rächt sich nicht sofort, sondern nach zwei bis drei Jahren: Dann sind so viele Versionssprünge gleichzeitig nötig, dass eine Aktualisierung nicht mehr wirtschaftlich ist und ein Neubau ansteht. Der kostet ein Vielfaches der eingesparten Pflege.

Rechnen Sie den Betrieb deshalb von Anfang an in die Gesamtkosten ein. Bei uns beginnt er bei 150 € im Monat; darin sind Hosting, Updates mit Testlauf, Monitoring und ein kleines Änderungsbudget enthalten. Was darüber hinausgeht – etwa eine Quartalsanalyse zu Search Console und Core Web Vitals – kalkulieren wir nach Umfang.

  • ·Hosting: bei statischer Auslieferung über ein CDN gering, weil zur Laufzeit keine Datenbank befragt wird.
  • ·Domain und Zertifikate: kleiner Posten, aber jemand muss die Verlängerung im Blick haben.
  • ·Abhängigkeits-Updates: der eigentliche Grund für ein Wartungspaket. Jede ausgelassene Runde erhöht den Aufwand der nächsten.
  • ·Monitoring: Verfügbarkeit und Fehler. Ohne Alarm merken Sie einen Ausfall, wenn ein Kunde anruft.
  • ·Inhaltspflege: neue Leistungsseiten, aktualisierte Referenzen, korrigierte Preise. Eine Website, die nicht wächst, verliert gegen eine, die es tut.
  • ·Sichtbarkeits-Kontrolle: Index-Abdeckung und Core Web Vitals aus Felddaten, nicht aus einem einmaligen Labortest.

Förderung: Digitalbonus Bayern

Für bayerische Unternehmen kann der Digitalbonus einen erheblichen Teil des Projekts abdecken. Gefördert werden bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben, im Standard bis 7.500 € und im Plus bis 30.000 €. Antragsberechtigt sind bayerische Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme. Die Programmlaufzeit reicht bis zum 31.12.2027.

Entscheidend ist die Reihenfolge, und an dieser Stelle scheitern die meisten Vorhaben. Als Projektbeginn gilt bereits die rechtsverbindliche Bestellung, auch mündlich. Wer zuerst beauftragt und dann den Antrag stellt, ist nicht mehr förderfähig, und das lässt sich nachträglich nicht heilen. Planen Sie deshalb den Antrag vor die Auftragserteilung, nicht daneben.

  • ·Zuschuss bis 50 % der förderfähigen Ausgaben, Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 €.
  • ·Zielgruppe: bayerische Unternehmen unter 50 Beschäftigten, höchstens 10 Mio. € Umsatz oder Bilanzsumme.
  • ·Antrag zwingend vor der Auftragserteilung. Danach ist das Vorhaben nicht mehr förderfähig.
  • ·Einreichung online über das ELSTER-Unternehmenskonto bei der zuständigen Bezirksregierung.
  • ·Monatliches Antragskontingent: ist es ausgeschöpft, geht es erst im Folgemonat weiter. Frist entsprechend einplanen.
  • ·Unsere Rolle: technische Leistungsbeschreibung und ein Angebot als Anlage, Auftragserteilung erst nach der Eingangsbestätigung. Über Bewilligung und Höhe entscheidet allein die Bezirksregierung.

Wenn Förderung für Sie in Frage kommt, ist der Zeitpunkt der Auftragserteilung wichtiger als der Preis. Ein um 20 % günstigeres Angebot ohne Förderung ist schlechter als das teurere mit 50 % Zuschuss.

Wie Sie den Preis senken, ohne Qualität zu verlieren

Es gibt drei Hebel, die wirklich Geld sparen, und mehrere, die nur so aussehen. Die wirksamen Hebel setzen am Umfang an, nicht an der Qualität der Umsetzung. Wer stattdessen bei strukturierten Daten, Barrierefreiheit oder dem Redirect-Konzept kürzt, verschiebt Kosten in die Zukunft und zahlt sie mit Zinsen.

Der größte Hebel sind die Inhalte. Redaktion schlägt mit 150–600 € pro Seite zu Buche; liefern Sie Texte und Bilder selbst, fällt dieser Posten weitgehend weg. Wir strukturieren dann und geben Vorgaben zu Länge, Überschriften und Suchintention, statt die Inhalte zu schreiben. Voraussetzung ist, dass jemand bei Ihnen die Zeit dafür wirklich hat – sonst verzögert sich das Projekt, und das kostet ebenfalls.

  • ·Inhalte selbst liefern: spart den Redaktionsaufschlag pro Seite, verlangt aber verbindliche Termine auf Ihrer Seite.
  • ·Umfang in Etappen: erst die zehn Seiten mit Anfragepotenzial, die restlichen dreißig im zweiten Schritt. Die Architektur wird einmal gebaut und trägt beides.
  • ·Auf Mehrsprachigkeit zunächst verzichten: spart 20–35 % und lässt sich später ergänzen, wenn die Struktur von Anfang an darauf ausgelegt ist.
  • ·Schnittstellen priorisieren: nicht jedes System muss zum Start angebunden sein. Eine Anbindung kostet 2.000–8.000 €, zwei davon später zu machen verschiebt spürbar Budget.
  • ·Bestehende Inhalte migrieren statt neu schreiben: Seiten, die heute Anfragen erzeugen, werden übernommen und überarbeitet, nicht ersetzt.
  • ·Nicht sparen bei: Redirect-Matrix, strukturierten Daten, Barrierefreiheit und Betrieb. Diese vier Posten werden sonst nur später bezahlt.

Umfang lässt sich staffeln, Qualität nicht. Eine kleinere Website, die technisch sauber gebaut ist, schlägt eine große, bei der an der Architektur gespart wurde.

Was ein Relaunch zusätzlich kostet und warum Redirects kein Extra sind

Ein Relaunch ist kein Neubau auf grüner Wiese, sondern ein Umzug mit Bestand. Der Aufschlag liegt bei 1.500–5.000 € und deckt genau den Teil ab, den man auf der fertigen Seite nicht sieht. Vor dem Umbau exportieren wir alle indexierten URLs aus der Search Console und aus einem Crawl, dazu die organischen Einstiegsseiten der letzten zwölf Monate.

Daraus entsteht eine vollständige Weiterleitungsmatrix: Jede alte URL zeigt per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück, nicht pauschal auf die Startseite. Seiten ohne Gegenstück bekommen eines oder werden bewusst mit Status 410 abgeschaltet. Anschließend läuft ein Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen, in dem Index-Abdeckung, Fehlerseiten, Rankings der wichtigsten Einstiegsseiten und Core Web Vitals aus Felddaten beobachtet werden.

Dieses Fenster ist bei uns Teil des Angebots und keine Zusatzleistung. Der Grund ist einfach: Ein Relaunch ohne Weiterleitungskonzept ist der häufigste vermeidbare Schaden in dieser Branche. Fehlerseiten in der Search Console, verlorene Rankings und ein Traffic-Einbruch, der Monate zur Erholung braucht, sind die berechenbare Folge. Ein Relaunch ist erst fertig, wenn die Sichtbarkeit wieder auf oder über dem alten Stand liegt.

  • ·Bestandsaufnahme aus Search Console, Crawl und Analytics vor dem Umbau.
  • ·Vollständige 301-Matrix auf inhaltliche Gegenstücke, keine Sammelweiterleitung auf die Startseite.
  • ·Bewusste Abschaltung überflüssiger Seiten mit Status 410 statt stiller Fehlerseiten.
  • ·Monitoring-Fenster von sechs bis acht Wochen nach dem Go-Live, im Angebot enthalten.

Wie diese Zahlen zustande kommen

Alle genannten Preise sind unsere eigenen Richtwerte, netto und mit Stand September 2026. Wir nennen keine Durchschnittspreise des Marktes und keine Stundensätze anderer Anbieter, weil wir sie nicht belegen können. Was ein anderes Unternehmen für ein anderes Projekt berechnet, sagt über Ihr Vorhaben ohnehin wenig aus.

Hinter Hirnworx steht David De Matteo, Einzelunternehmen in der Ziegelstraße 2 in 90579 Langenzenn bei Nürnberg, seit 2011 und mit über 350 Projekten. Sie sprechen von der ersten Anfrage bis zum Betrieb mit derselben Person. Für größere Vorhaben skalieren wir über ein Partnernetzwerk, Architektur und Verantwortung bleiben aber hier.

Zwei technische Bezugsgrößen tauchen in unseren Angeboten regelmäßig auf, weil sie extern definiert sind und sich prüfen lassen. Google nennt für ein gutes Largest Contentful Paint einen Schwellenwert von 2,5 Sekunden und für Interaction to Next Paint 200 Millisekunden. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025 und betrifft unter anderem Verbraucherangebote im elektronischen Geschäftsverkehr; für Dienstleistungen gibt es eine Ausnahme für Kleinstunternehmen. Ob Sie darunterfallen, ist eine Rechtsfrage und keine technische.

Am Ende erhalten Sie das Repository, die Deployment-Pipeline und eine Übergabedokumentation. Der Stack ist Standard – Next.js, React, TypeScript – und kein Eigenbau. Wenn Sie den Anbieter wechseln wollen, kann das jedes Team mit React-Erfahrung übernehmen. Das ist bewusst so gebaut: Abhängigkeit ist kein Geschäftsmodell und gehört nicht in eine Preiskalkulation.

Quellen

  1. Largest Contentful Paint (LCP): Schwellenwert 2,5 Sekunden für eine gute Bewertung — Google / web.dev, 2025
  2. Interaction to Next Paint (INP): Schwellenwert 200 Millisekunden für eine gute Bewertung — Google / web.dev, 2025
  3. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), in Kraft seit 28.06.2025 — gesetze-im-internet.de, Bundesministerium der Justiz, 2025
  4. Digitalbonus Bayern: Fördersätze, Zielgruppe, Antragsweg und Laufzeit bis 31.12.2027 — Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, 2026
WEBENTWICKLUNG

Web bei Hirnworx

Corporate Websites, Web-Apps und SEO-native Landingpage-Systeme. Next.js, React, Laravel — schnell, wartbar und von Grund auf für Google gebaut.

Webentwicklung
FAQ

Häufige Fragen zum Thema

Einfache Websites bauen wir für 2.000–3.000 €, Multipager ab ca. 5.000 €. Corporate-Auftritte mit Designsystem und SEO-Fundament starten ab 8.000 €. Für eine reine Visitenkarte ohne individuellen Anspruch kann ein Baukasten trotzdem die ehrlichere Empfehlung sein — das sagen wir auch. SEO-Systeme und Web-Apps liegen darüber.

Frage zu Ihrem Projekt?

Beschreiben Sie Ziel und Rahmen — Sie bekommen eine Einschätzung zu Umfang, Dauer und Budget, bevor irgendetwas beauftragt wird.